Mittwoch, 11. Mai 2011

2011-05 Good things and sad things...

Letztes Wochenende veranstalteten wir einen Zouk und Bachata Samstag. Von 12 Uhr mittags bis 16 Uhr nachmittags Zouk-Stunden, von 16 Uhr bis 20 Uhr Zouk Workshops mit Amit aus Sydney (Australian Zouk Team Champion Zouk Sensation & NSW Zouk Freestyle Champion) und von 20 Uhr veranstalteten wir eine Zouk/Bachata Party bis spaet in die Nacht.

08.05.2011
Sonntagabend gingen wir dann in ein Malaysisches Restaurant . Wir hatten einen Gutschein für ein gratis Gericht und wollten die Chance gleich nutzen. Ich hatte krosse Ente und Naan/Knoblauchbrot und Papadums. Johan hatte Nasi Lemak – Reis, Huhn, Ei, Gurke und Papadum. Super lecker und dazu einen erfrischenden Cocktail. Für den Nachtisch fuhren wir in einen Schokoladen-Shop und genossen Fruechte mit Schokolade ueberzogen – für mich. Johan genoss die geschmolzene Schokolade ohne Fruechte. lol

Am Dienstag (10.05.2011) kam mein Chef zu mir und erzaehlte mir, dass sie sehr zufrieden mit mir seien und mir einen permanenten Vertrag anbieten wollen. Woot Woot!!! Klingt super.
Leider ist meine Gottesanbeterin am Abend verstorben. Da sie nur für ein Jahr leben, war seine Zeit wohl ran. Am Wochenende habe ich schon bemerkt, dass es Probleme hat, sich an Blaettern festzuhalten. Ich werde vermissen zuzusehen, wie es Motten jagt und frisst.

Samstag, 23. April 2011

2011-04 LDN Birthday-Party & Performance


15.04.2011
Heute geht’s zur 5jahresfeier von Salsa Connection (eine weitere Tanzschule hier in Adelaide). Ein paar Workshops, dann ein paar Tänze und Performances, bevor es spaet nach Haus ging… (s. Bilder)

16.04.2011
Endlich… Heute ist die Maskeraden-Geburtstagsfeier unserer Tanzschule und damit auch mein Tanzauftritt. Am Morgen ging es wie jeden Samstag erst zum Zouktraining. Danach hatten wir eine Stunde Performancetraining (Johan und ich und James und Lisa), bevor wir nach Haus fuhren, um uns für die Party fertig zu machen. Ich hatte etwa vor zwei Wochen ein neues Kleid gekauft, welches super mit meiner Maske harmonierte.

Zurueck im Studio noch schnell die letzten Vorbereitungen erledigt, dann standen auch schon die ersten Gaeste in ihren Masken vor der Tuer. Ich wurde ziemlich nervoes, da ich in der Nacht zuvor davon getraeumt hatte, dass ich alle Schritte vergass. Und nun, wartend, bis wir endlich auftreten konnten, war ich mir sicher, alle Schritte vergessen zu haben. Nachdem Jean-Marc (unser Afrikanische Tanzlehrer) und Amy (Samba-Queen) ihren Auftritt hatten, waren wir an der Reihe. Kurz vor unserem Auftritt hat mich dann natuerlich die Panik ergriffen und ich hatte einen kompletten blackout. Also schnell noch mal mit James die Schritte durchgegangen… ah richtig, so ging das.

Dann wurden wir mit einem riesigen Applaus und Gejubel auf der Buehne empfangen. Die Musik ertoente, die Gaeste jubelten und wir präsentierten unsere Performance. Die Gaeste liebten den Auftritt und nach etwa zwei Minuten, war alles wieder vorbei. Danach folgten noch einige Auftritte, dann rief Sam alle Taenzer erneut auf die Buehne und wir vergaben den Preis für die beste Maske (male / female) und Student des Jahres (male / female). Zum Ende musste ich noch einmal auf die Buehne, als Sam das gesamte LDN Team noch mal auf die Buehne rief und sich bei jedem einzelnen mit einer Karte und etwas Suessem bedankte. (Partybilder s. Bilder)

(Video ist leider zu gross, um es hier hochzuladen. Ist aber auf facebook zu finden...)

Die Party ging bis etwa drei Uhr morgens, dann noch schnell etwas zu Essen von McDonalds besorgt und halb vier vielen uns dann die Augen zu. Zum Glueck konnten wir am Sonntag ausschlafen. Nach einem sehr sehr späten Fruehstueck gegen zwei Uhr, riefen wir dann einige Freunde an, um den Sonntag mit einen Spielabend ausklingen zu lassen.

19.04.2011
Am Dienstag rief mich dann Johan auf Arbeit an, ob ich mit Kari Bachata Intermediate trainieren wuerde – sie haetten nicht genug Tanzlehrer. Ich musste Schmunzeln. Hatte selber nur wenige Tanzstunden und kann nun wirklich nicht behaupten, dass ich mich als Bachata-Trainer betiteln wuerde… Dennoch willigte ich ein und ging mit Kari zehn Minuten vor Trainingsbeginn durch, was sie den Schuelern heute beibringen wuerde – immer mit dem Satz danach, ich wuesste ja wie das geht. Im Endeffekt muss ich zugeben, dass ich wirklich wusste, wie es geht. Das ist vermutlich der Grund, warum ich keine Bachata-Tanzstunden nehme… irgendwie weiss ich bereits wie es geht. ;o)

20.04.2011
Mittwoch… SALSA-Mittwoch! Nachdem ich nun meinen Auftritt am Wochenende hinter mir hatte, stieg ich ein Level im Salsa ab – zum Advanced Kurs. :o) Ich muss zugeben, hier ist schon ein wenig schwieriger. Laengere Salsa-Routinen, schnellere Musik und komplizierte Schritte. Gut, hier bin ich richtig…

22.04.2011
Heute heisst es, frueh aufstehen. Johan’s Flug geht gegen sechs Uhr morgens nach Sydney. LDN ist mal wieder auf dem Weg nach Sydney für das Bachata Festival. Von Freitagmorgen bis Montagmittag. Ich hab mich dafür entschieden, hier zu bleiben. $1.000 damit ich drei Tage Bachata-Musik hoeren kann? Nein danke! Johan und Kari und unser Studenten-Bachata-Team werden auftreten. Aber diese Performances kenne ich schon. Also habe ich Johan am Morgen zum Flughafen gebracht und bin dann zurueck und ab ins Bett. Ausgeschlafen, hab ich mich dann auf mein Buch gestuerzt. Habe letzten Monat einen Buchladen gefunden, der gute dicke Buecher für unter $10 verkauft. Hab mich also erstmal mit 10 neuen Buechern eingedeckt…

23.04.2011
Nach einem Verwoehnfruehstueck sprang ich ins Auto und fuhr zum Harbour Town-Shopping Center, um mich mit Farbe, Pinsel, Binder, Keilrahmen, etc. einzudecken. Zeichnen ist eines meiner Hobbies, die ich vermisse. Naja, nun kann es ja losgehen...

Montag, 4. April 2011

"Ich muss meine Batterie aufladen! Lass uns doch einfach nach Port Adelaide fahren...!"

19.03.2011
Am Samstagabend ging es zu John’s (Kari’s (meine Tanzlehrerin) Dad) Geburtstagsfeier für leckere Snacks, Drinks und ein paar Tänze.

Leider lies ich ueber’s Wochenende meine Autoscheinwerfer an (schon wieder), sodass ich am Montag Morgen mein Auto nicht starten konnte. Zum Glueck war Johan noch zu Haus, sodass er mich zur Arbeit fahren konnte. Am Abend versuchten wir dann den Wagen wieder anzuschieben und zu starten. Das gelang uns aber diesmal nicht. Also mussten wir den Pannenservice ‚RAA’ rufen. Gegen 21 Uhr erreichte uns dann RAA und startete mein Auto. Um die Batterie aufzuladen, fuhren wir also nach Port Adelaide und zurueck (etwa ein bis eineinhalb Stunden fahrt).
Am Dienstag, nach der Arbeit, fand ich meinen Wagen erneut mit angelassenem Licht vor. Die Batterie war natuerlich wieder leer. Diesmal hatte ich aber Performance Training, also konnten wir RAA erst gegen 22 Uhr rufen. Gegen 23 Uhr machten wir uns dann auf den Weg nach Nuarlunga (1,5 bis 2 Stunden fahrt), um die Batterie wieder aufzuladen. Das sollte mir nun eine Lehre sein. Das ist nun schon das dritte mal in etwa einem Monat. Nun habe ich mir einen Zettel an die Scheibe geklebt, der mich ans Licht erinnern soll…

Am Samstag den 26.03.2011 war hier in Adelaide grosses Salsa Festival mit Auftritten von Taenzern aus ganz Australien. Die Performance war ok, die Musik danach allerdings super schlecht, sodass kaum einer tanzen wollte. Ich hatte etwa drei Tänze, als mein Tanzabend vorbei war. Drei Mädels traten mir auf den Fuss und die letzte so boes’, sodass ich ein kleines Loch im Zeh hatte. Auf der Damentoilette verarztete mich dann ein Maedel gluecklicherweise.

Sonntag den 27.03.2011 waren Johan und ich dann zu Susan (meine Arbeitskollegin) zum BBQ-abend eingeladen. Einige Freunde und Nachbarn kamen vorbei und brachten verschiedene Leckereien mit. Das Wetter war herrlich, sodass wir den Abend draussen im Garten verbringen konnten.

Letzte Woche war es auf Arbeit ziemlich stressig. Nachdem in den letzten Wochen immer wieder eine meiner Kolleginnen aus Krankheitsgruenden ausfiel, hatten wir nun letzte Woche einen Virus im System und verloren sogar einige Daten aus unserem Praxisprogramm. Das Stellte die Praxis ganz schoen auf den Kopf und brachte mir extra Arbeitstunden.

Letztes Wochenende kamen wir wieder mal nicht zum ausspannen. Am Samstag ging es erst zum Zouk training, dann zum Spieleabend zu Freunden und am Sonntag hatten wir erst Performance Training und dann gingen wir zum internationalen Wein Fest, wo wir einige Weine verkosten konnten, bevor wir dann nach Haus torkelten. Am Sonntagabend (erster Sonntag im Monat) ging es dann wieder an den Henley Strand in die Bar Zootz zum tanzen.

Letzte Woche hat Johan mich dann mit einer Einladung zu einer Tauchstunde im Pool eingeladen. Dann werde ich zum ersten mal das Gefuehl erleben, wie es ist, Unterwasser zu atmen. Ich bin schon so aufgeregt!

Sonntag, 20. März 2011

Neue Photos veroeffentlicht!!!

Sonntag, 20. Februar 2011

2011-02 ein weiterer Schritt Richtung Zukunft...

Ich glaub, es ist Zeit für ein kleines Update aus meinem Leben. Cleland laesst noch immer auf sich warten. Gespraeche laufen angeblich noch immer. Leider hab ich nun heraus gefunden, dass mein ehemaliger Boss vom Reptilienzenter hinter meinem Ruecken schlecht ueber mich redet. Im Endeffekt ist sie nicht die nette Person, die ich vermutete. Vermutlich hat sie sogar Cleland Luegen erzaehlt, als sie sie anriefen. Nachdem was ich so gehoert habe, das trau ich ihr zu. Traurig, wenn Menschen aus Selbstsucht auf solch boese Tricks zurueck greifen.

Aber kein Grund, den Kopf haengen zu lassen. Anfang Februar hatte ich dann ein Vorstellungsgespraech bei einer Physio für eine Rezeptionsposition, welche ich Mitte Februar dann auch antrat. Nun endlich habe ich einen richtigen Job, fuenf Tage die Woche und dennoch genug Freizeit, um meine Hobbys auszufuehren. JEEHA…

Der Sommer haelt hier noch immer an. Taeglich blauer Himmel, Sonnenschein, eine leichte Briese - perfekt für Strandtage. Voegel haben vor unserem Fenster in einem Busch genistet und jeden Tag hoeren wir nun die Vogelbabys zwitschern.
Jeden ersten Sonntag im Monat treffen wir uns mit einer Hand voll Tanzstudenten und allen Tanzlehrern zum Abendessen in einem Strandrestaurant, bevor wir in den nahegelegene Bar zum tanzen gehen. Anfang Februar gingen wir zum Thailaender. Ueber 20 Leute waren wir dieses Mal. Wenn unsere Horde weiter anwaechst, muessen wir bald ein ganzes Restaurant reservieren. lol
Am 12.02.2011 ging ich dann mit ein paar Mädels aus. Erst in eine Lounge Bar für ein paar Cocktails und dann für ein paar Tänze in einen Homosexuellen-Club. Ich hatte einen super Abend. Der Barkeeper erinnerte sich sogar an meinen Drink, den ich hatte. Der Club war voll, dennoch erinnerte er sich an meinen Drink und sobald er mich sah, auch wenn Andere vor mir in der Schlange standen, nickte er nur und bereitete meinen Cocktail zu. Homosexuelle sind doch die besseren Servicekraefte…! ;o)
An einem herrlichen Sonntag, beschloss ich meinen Tag wieder mal am Strand zu verbringen. Ich lass ein Buch, ging schwimmen, sonnte mich und watete kurz vor Sonnenuntergang durch’s Wasser, am Strand entlang. Auf dem Rueckweg traf ich auf ein Maedel im Cocktailkleid gekleidet und auf einen jungen Mann, beide mit einem Champagnerglas in der Hand. Wir kamen ins Gespraech und dann luden sie mich auf ein Glas Champagner in eine der Strandbars ein. Einer ihrer Freunde schmiss eine Junggesellenparty. Ich hatte nichts weiter vor, also nahm ich die Einladung an. Sieben junge Maenner um die 30 und fuenf Mädels feierten in der Bar. Champagnerflaschen gingen wie warme Semmel ueber den Tisch. Junggesellenabende im Fernsehen sind dennoch aufregender. Nach etwa zwei bis drei Stunden und ein paar witzigen Gespraechen, machte ich mich wieder auf den Nachhauseweg.

Meine Gottesanbeterin und der Scorpion haben sich gut eingelebt. Naja, der Scorpion versteckt sich meistens (zu warm im Sommer für ihn), aber die Gottesanbeterin hat sich nun schon zwei Mal gehaeutet, seit ich sie habe und ist nun doppelt so gross. Nun hat es sogar Fluegel, die den ganzen Ruecken ueberdecken. Atemberaubend. Sehr hungrig, jagt es Motten, Fliegen und Grashuepfer, die ich taeglich bereit stelle.

Bei einem Garagenverkauf haben wir kleine ’Ragout Fin’-Toepfchen gekauft. Eines meiner Lieblingsgerichte, als ich noch zur Grundschule ging. Nur wenige Tage spaeter schwelgte ich dann in Erinnerungen mit einem heissen Topf Ragout Fin.

Anfang Februar habe ich eine Malaysische Frucht mit dem Namen DURIAN probiert. Johan hatte mir schon viel davon erzaehlt. Für ihn ist diese Frucht etwas ganz besonders leckeres. Er hatte mich bereits gewarnt, dass Durians einen sehr eigenen Geruch haben. Für viele ein ekliger Geruch. Eines Tages fand er gefrorene Durianstuecke in einem Asiatenshop. Aufgetaut, schnitt er die Verpackung auf und schon wenige Sekunden spaeter, konnte ich sie riechen. Widerlich! Also ging er in den Garten, um sie zu essen. Der Geruch war schlimm, aber Johan meinte, der Geschmack sei gut. Also entschloss ich mich, einen kleinen Bissen zu nehmen. Meine vermutlich einzige Chance, um Durian zu probieren. Ich hielt den Atem an und biss eine kleine Ecke von der Frucht, dann fing ich an, gegen meinen Wuergereflex zu kaempfen. Die Beschreibung im Internet (faule Eier) kommt der Beschreibung des Geschmackes nah, aber es ist in Wirklichkeit viel schrecklicher!

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