Sonntag, 20. März 2011
Sonntag, 20. Februar 2011
2011-02 ein weiterer Schritt Richtung Zukunft...
Ich glaub, es ist Zeit für ein kleines Update aus meinem Leben. Cleland laesst noch immer auf sich warten. Gespraeche laufen angeblich noch immer. Leider hab ich nun heraus gefunden, dass mein ehemaliger Boss vom Reptilienzenter hinter meinem Ruecken schlecht ueber mich redet. Im Endeffekt ist sie nicht die nette Person, die ich vermutete. Vermutlich hat sie sogar Cleland Luegen erzaehlt, als sie sie anriefen. Nachdem was ich so gehoert habe, das trau ich ihr zu. Traurig, wenn Menschen aus Selbstsucht auf solch boese Tricks zurueck greifen.
Aber kein Grund, den Kopf haengen zu lassen. Anfang Februar hatte ich dann ein Vorstellungsgespraech bei einer Physio für eine Rezeptionsposition, welche ich Mitte Februar dann auch antrat. Nun endlich habe ich einen richtigen Job, fuenf Tage die Woche und dennoch genug Freizeit, um meine Hobbys auszufuehren. JEEHA…
Der Sommer haelt hier noch immer an. Taeglich blauer Himmel, Sonnenschein, eine leichte Briese - perfekt für Strandtage. Voegel haben vor unserem Fenster in einem Busch genistet und jeden Tag hoeren wir nun die Vogelbabys zwitschern.
Jeden ersten Sonntag im Monat treffen wir uns mit einer Hand voll Tanzstudenten und allen Tanzlehrern zum Abendessen in einem Strandrestaurant, bevor wir in den nahegelegene Bar zum tanzen gehen. Anfang Februar gingen wir zum Thailaender. Ueber 20 Leute waren wir dieses Mal. Wenn unsere Horde weiter anwaechst, muessen wir bald ein ganzes Restaurant reservieren. lol
Am 12.02.2011 ging ich dann mit ein paar Mädels aus. Erst in eine Lounge Bar für ein paar Cocktails und dann für ein paar Tänze in einen Homosexuellen-Club. Ich hatte einen super Abend. Der Barkeeper erinnerte sich sogar an meinen Drink, den ich hatte. Der Club war voll, dennoch erinnerte er sich an meinen Drink und sobald er mich sah, auch wenn Andere vor mir in der Schlange standen, nickte er nur und bereitete meinen Cocktail zu. Homosexuelle sind doch die besseren Servicekraefte…! ;o)
An einem herrlichen Sonntag, beschloss ich meinen Tag wieder mal am Strand zu verbringen. Ich lass ein Buch, ging schwimmen, sonnte mich und watete kurz vor Sonnenuntergang durch’s Wasser, am Strand entlang. Auf dem Rueckweg traf ich auf ein Maedel im Cocktailkleid gekleidet und auf einen jungen Mann, beide mit einem Champagnerglas in der Hand. Wir kamen ins Gespraech und dann luden sie mich auf ein Glas Champagner in eine der Strandbars ein. Einer ihrer Freunde schmiss eine Junggesellenparty. Ich hatte nichts weiter vor, also nahm ich die Einladung an. Sieben junge Maenner um die 30 und fuenf Mädels feierten in der Bar. Champagnerflaschen gingen wie warme Semmel ueber den Tisch. Junggesellenabende im Fernsehen sind dennoch aufregender. Nach etwa zwei bis drei Stunden und ein paar witzigen Gespraechen, machte ich mich wieder auf den Nachhauseweg.
Meine Gottesanbeterin und der Scorpion haben sich gut eingelebt. Naja, der Scorpion versteckt sich meistens (zu warm im Sommer für ihn), aber die Gottesanbeterin hat sich nun schon zwei Mal gehaeutet, seit ich sie habe und ist nun doppelt so gross. Nun hat es sogar Fluegel, die den ganzen Ruecken ueberdecken. Atemberaubend. Sehr hungrig, jagt es Motten, Fliegen und Grashuepfer, die ich taeglich bereit stelle.
Bei einem Garagenverkauf haben wir kleine ’Ragout Fin’-Toepfchen gekauft. Eines meiner Lieblingsgerichte, als ich noch zur Grundschule ging. Nur wenige Tage spaeter schwelgte ich dann in Erinnerungen mit einem heissen Topf Ragout Fin.
Anfang Februar habe ich eine Malaysische Frucht mit dem Namen DURIAN probiert. Johan hatte mir schon viel davon erzaehlt. Für ihn ist diese Frucht etwas ganz besonders leckeres. Er hatte mich bereits gewarnt, dass Durians einen sehr eigenen Geruch haben. Für viele ein ekliger Geruch. Eines Tages fand er gefrorene Durianstuecke in einem Asiatenshop. Aufgetaut, schnitt er die Verpackung auf und schon wenige Sekunden spaeter, konnte ich sie riechen. Widerlich! Also ging er in den Garten, um sie zu essen. Der Geruch war schlimm, aber Johan meinte, der Geschmack sei gut. Also entschloss ich mich, einen kleinen Bissen zu nehmen. Meine vermutlich einzige Chance, um Durian zu probieren. Ich hielt den Atem an und biss eine kleine Ecke von der Frucht, dann fing ich an, gegen meinen Wuergereflex zu kaempfen. Die Beschreibung im Internet (faule Eier) kommt der Beschreibung des Geschmackes nah, aber es ist in Wirklichkeit viel schrecklicher!
Erstellt von Steffi
Donnerstag, 20. Januar 2011
2011-01 Tierarztpraxis, ADL Salsa Ball, Cleland Wildlife Park
07.01.2011
So, nun wird es ernst. Habe heute meine Bewerbungsunterlagen fertig gestellt und bin gleich zu den beiden groessten Tierparks von Suedaustralien gefahren, um mich dort zu bewerben. Im Adelaide Zoo wurde ich herzlich empfangen, im Cleland Wildlife Park dagegen mehr oder weniger von der Buerodame abgewimmelt. Dennoch behielten beide Parks meine Unterlagen dort. Der erste Schritt, in Richtung Zukunft…
Am Abend wurden wir dann zu Luke und Katysha zum Abendessen eingeladen – es gab Koreatisch. Ziemlich scharf dazu gab es dann aber einen kuehlen Aloe Drink. Mein neuer Lieblingsdrink.
08.01.2011
Da das Tanzstudio in einer Woche ein grosses Event veranstaltet, sind wir alle super beschaeftigt. Der grosse Salsa-Ball mit Tanzauftritten diverser Gruppen, Workshops der groessten Taenzer aus Sydney und Melbourne und viel Musik und Cocktails. Daher verbringen wir nun fast jeden Abend im Studio, um zu dekorieren, zu planen und organisieren.
Heute Abend sind Johan und ich dann zum Moonlight Open-air Kino in den Botanic Garten gefahren. Die Karten haben wir zu Weihnachten von Kari bekommen. Also ein paar Snacks und Campingstuehle eingepackt und los. Vor der Leinwand den besten Platz ausgesucht und „Unstoppable“ genossen. Leider kam eine kalte Briese auf, sodass wir uns in unsere Decke einkuscheln mussten, und dennoch frohren, da wir in kurzen Shorts und T-Shirt anreisten. Der Film allerdings, ist super spannend. Natuerlich geschieht, was man erwartet, dennoch durchgehend spannend.
10.01.2011
Diese Woche fahre ich nach Lewiston (etwa eine Stunde noerdlich von Adelaide) um in einer Tierarztpraxis Arbeitserfahrung zu sammeln. Momentan ueberlege ich , ob ich studieren moechte, um Tierarzt zu werden. Da ich aber noch nie bei einer OP dabei gewesen bin, weiss ich nicht, ob ich damit umgehen kann. Also ging es 7.30 Uhr los nach Lewiston.
Um 9.00 Uhr in der Praxis angekommen, empfang mich Jo (Head-Tierarztschwester) und stellte mich allen vor. Chris, einer unserer Tieraerzte, liess mich an Patientengespraechen teilnehmen. Unser erster Fall war ein 6wochenaltes Hundebaby, mit Durchfall und durch den hohen Feuchtigkeitsverlust, in einem schrecklichen Zustand. Chris und einige Schwestern versuchten dem Kleinen einen Tropf an zu legen. Auf Grund des Wassermangels, konnten sie allerdings die Vene nicht treffen. Mein Job war, mit dem Kleinen zu reden, es zu beruhigen und zu streicheln. Das war einfach!
Gegen Mittag kam eine schwangere Katze rein. Chris brachte die Kleinen dann in einer OP zur Welt. Ich wusste gar nicht, wie haesslich die Kleinen sein koennen, wenn sie rauskommen. lol
Neben den alltaeglichen Arbeiten, wie sauber machen, schaute ich dann bei ein paar Kastrationen von Katzen und Hunden zu – super spannend. Erstaunlicherweise komm ich mit OP’s und vor allem Blut richtig gut zurecht. Chris erklaerte mir dabei jeden Schritt den er machte und warum er es so macht.
Gegen 18 Uhr machte ich dann Feierabend (die Klinik ist offen bis 19.30 Uhr) und fuhr nach Gawler (20 Minuten oestlich von Lewiston). Sam’s Dad (Luke) bot mir an, bei ihm die Woche zu bleiben. Er hat ein kleines Cottage für Gaeste, in dem ich bleiben kann. Im Fernsehen sehe ich gerade Nachrichten ueber die Flut im Osten von Australien. Hier in Gawler ist es super heiss und trocken, alle Felder sind gelb. Keine Regentropfen in Sicht. Also, keine Sorgen! Mir geht’s gut!
11.01.2011
Mein Arbeitstag begann heute 7.30 Uhr, da am Morgen eine Hundegeburt anstand. Aber zu erst fuetterte ich das Hundebaby von gestern mit der Hand. Der Kleine sieht heute schon viel besser aus.
Dann schaute ich bei der „Hundegeburt“ zu – das geschah auch wider durch eine OP. Ein Baby nach dem Anderen holte Chris heraus. Die Schwestern rubbelten die Kleinen, um sie zum Atmen zu animieren. Dann legten sie sie in einen Brutkasten und mein Job war, sie zu rubbeln, damit sie selbstaendig atmen.
Unser naechster Patient war ein Hund mit einer Entzuendung am Kiefer. Chris operierte einen Fremdkoerper heraus und schloss die Wunde wieder. Dann wieder ein paar Kastrationen und zwischen den Operationen, war mein Job, die Instrumente zu reinigen und Handbuecher für Hundebesitzer vorzubereiten.
Gegen 16 Uhr fuhr ich dann zurueck nach Gawler. Gegen 20 Uhr erinnerte ich mich, dass ich einen Anruf auf meinem Handy hatte. Also hoerte ich die Mailbox ab. Ich wollte schon aufgeben, da die Stimme der Mailbox wollte, dass ich die Ansage erst aufnehme und einstelle, dann einen Begruessungtext aufnehme usw. Das war das Letzte, was ich nun wollte, aber ich hielt durch und erreichte endlich meine Nachricht. Der Cleland Wildlife Park wollte mich zu einem Gespraech naechste Woche einladen. Ich solle zurueck rufen. YEE HAA!!! Das werde ich gleich morgen frueh machen.
Nach dem Abendbrot, sprang ich noch in den geheizten Whirlpool, bevor es dann ins Bett ging.
12.01.2011
Gegen 8 Uhr rief ich dann Cleland’s Managerin an, die mir erklaerte, dass sie dringend jemanden mit Giftschlangenerfahrung suchen und es so schwer ist, jemanden zu finden. Anfang naechster Woche sollte ich mal vorbei schauen. YEAH! Genau, was ich mir erhoffte! Der Cleland Park ist einfach super. Sollte ich es dort hinein schaffen, dann hab ich es geschafft. Mein Traum vom Leben in Australien und arbeiten mit Tieren, haette sich dann endlich erfuellt…!
Dann ging es wieder für mich in die Tierarztpraxis. Heute war es allerdings super ruhig. Keine OP’s, kaum Patienten und die meiste Zeit sass ich nur rum und wartete. Gegen Mittag beschloss ich, zurueck nach Adelaide zu fahren. Ich hatte in den ersten zwei Tagen genug gesehen, um meine Entscheidung – Tierarzt oder –Schwester – zu treffen. Die Arbeit, die sie leisten, ist Wahnsinn und spannend. Dennoch fehlt mir bei der Arbeit etwas – der Kontakt mit den Tieren. Die meiste Zeit sind sie unter Narkose und wenn sie wieder wach sind, geht’s auch schon wieder nach Haus. Also definitiv ein NEIN!
Zurueck in Gawler packte ich meine Sachen. Luke, der seit Jahren in der Opal-Industrie arbeitete, zeigte mir aber bevor ich fahren konnte noch seine Werkstatt, in der er die Opale bearbeitet und sein Buero, in dem er alle Schmuckstuecke aufbewahrte.
14.01.2011
Am Freitag machten wir letzte Vorbereitungen fuer den grossen Abend, der ADELAIDE SALSA BALL 2011! Dekorieren, Bar einraeumen, aufraeumen, die letzten Plakate drucken, Special Taenzer aus SYD vom Flughafen abholen, … Zum Abschluss des Abends gingen wir dann mit Sam, Sarantos und Allan (Taenzer aus SYD) zum Asiaten essen.
Am Samstag, 15.01.2011, ging es dann frueh raus, da schon die ersten Tanz-workshops gegen 10.30 Uhr begannen. Das war auch gleich der Erste, den ich mitgemacht habe. Zumba mit Amy Mills, die super beruehmt für ihr ihren Koerper und ihre Beweglichkeit ist. Sie ist Champion im Salsa Solo, die hotteste und erfolgreichste Zumba- und Samba-Lehrerin. Eine Stunde ohne Pause haben wir unseren Koerper geschundet! ;) An Stellen geschwitzt, an den ich noch nie zuvor geschwitzt habe, aber dennoch habe ich jede Sekunde genossen. Zum Ende zu, war ich so erschoepft, dass ich mir selbst immer wieder sagte, dass ich nach dem naechsten Song aufgebe. Doch Amy, mit ihrer frischen Art (laechelnd, jauchzend), bringt einem dazu, dass man einfach weiter macht! Einfach Wahnsinn! Danach fuehlte ich mich so gut…! Zwischen zwei weiteren Workshops, Salsa Shines (moves, die man alleine macht) und Zouk, sass ich am Eingang und verkaufte Tickets für die Workshops und für das Event am Abend.
Dann schnell zurueck nach Haus, umgezogen und zurueck zum Studio. Das Studio haben wir super hergerichtet. Ein roter Teppich empfing die Gaeste am Eingang, rechts eine Lounge in schwarz-rot, eine Bar mit (frozen) Erdbeer-Daiquiri und Magarita und ein super hergerichteter Tanzsaal. Nach ein paar frostigen Drinks und Small-Talk(rund 150 Leute waren gekommen), begann die Show. Lucky me, ich fand einen letzten Platz in der ersten Reihe. 8 Tanzgruppen traten auf, Student-Team ‚Salsa Nueva’, Professional-Team ‚Salsa Ultima’ – beide von unserer Tanzschule – Amy Mills mit einem Salsa-Solo und Salsa-Tanzgruppen aus Sydney, Adelaide und eine HipHop-Gruppe. Die Show war ein Wahnsinnserfolg! Dann schwangen wir das Tanzbein bis spaet in die Nacht.
Sonntag (16.01.) Morgen ging es dann wieder frueh raus, da Johan Tanz-Workshops in Bachata gab. Spaeter gaben BJ Rorke und Stephen Tannos von ‚A-Live Entertainment’ HipHop-workshops. Johan nahm an allen teil, fuer mich ist ja HipHop nichts. Nachdem dann am Nachmittag auch die Workshops vorbei waren, wir ein wenig aufgeraeumt hatten, fuhren wir nach Hause für ein langes Nickerchen.
18.01.2011
Heute hatte ich mein Vorstellungsgespraech beim 'Cleland Wildlife Park'. Sie suchen jemanden, fuer (vorerst) 3 Monate (und wenn alles gut laeuft fuer festangestellt), der sich um die Tierhaltung/-pflegung kuemmert und Tierpraesentationen gibt. Da sich meine Verantwortung fuer Tiere angeblich staendig veraendert, muss ich ueber jedes Tier hier bescheid wissen (lernen im Accord). Wir hatten ein langes Gespraech ueber Tierhaltung (wie Reinigen, Futter, Zucht und was sonst noch wichtig ist, wenn man Tiere in Gefangenschaft haelt), meine Ansichten was der Park repraesentieren will (Image des Parks, kein Streichelzoo) und meinem Leben. Etwa eine Stunde redeten wir. sie waren ziemlich beidruckt, was ich so ueber Tierhaltung wusste – obwohl ich mir vieles nur aus dem Fingern saugte! lol Sie fragten mich ueber Voegel, Saeugetiere, Reptilien und sogar Fische aus, was man beachten muss, was wichtig ist. Aber wie es schien, mochten sie meine Aussagen.
Dann ging es zum praktischen Teil ueber. Ich sollte eine 'Tiger' Schlange (Giftschlange) aus dem Terrarium ‚hooken’, in einen Eimer und dann wieder zurueck ins Terrarium. Das war ziemlich nervenaufreibend. Die meisten Schlangen (Mulga, Brown, Tiger, Copperhead) hier sind ueber zwei Meter lang! Andrew, fuer den sie Ersatz suchen, geht nach 40 Jahren Giftschlangenerfahrung in Rente. Donna, die Managerin, meinte am Ende zu mir, dass ich das Handling mit den Schlangen super gemeistert haette. Sie war super nervoes, ob ich gefallen dran haette. Ich glaub, sie war nervoeser als ich. lol
Erstellt von Steffi
Donnerstag, 6. Januar 2011
2011-01 neues Hobby: Motten fangen...
Bilder wurden wieder aktualisiert!
06.01.2011
Mein Scorpion hat sich gleich unter Rinde verkrochen. Im Internet konnte ich lesen, dass sich Scorpione in der Sommerzeit fuer etwa 6 Monate eingraben. Na super! Dann muss ich nicht fuettern, dafuer seh ich ihn aber auch die naechsten Monate nicht... :(
Fuer meine Gottesanbeterin habe ich dann Baby-Grillen gekauft. Die sind etwa 1mm gross. Natuerlich viel zu klein, aber eine Nummer groesser war schon wieder zu gross. Nun muss ich also die Grillen gut fuettern, dass sie schnell wachsen. Das heisst, ich muss bis dahin Alternativloesungen finden - was heisst, Insekten fangen.
Heute morgen, als ich nach der Gottesanbeterin schaute, sah ich ploetzlich eine Motte im Terrarium. Keine Ahnung, wie die da rein gekommen ist, aber die hatte die richtige Groesse. Mantis und Motte sassen am Glas, etwa 10cm von einander entfernt. Also haben wir uns vor das Terrarium gesetzt und geschaut, was passiert. Langsam bewegte sich die Gottesanbeterin in Richtung Motte - wie ein Blatt im Wind. Das Ganze hat etwas ueber eine halbe Stunde gedauert, bis sie bei der Motte ankam und sie nach erneuten 5 Minuten endlich packte und, mit dem Kopf beginnend, auffrass. Ich war so stolz auf mein Mantis - sie ist ja noch so klein... :)
Also muss ich nun ein paar Motten fangen...
Erstellt von Steffi
Dienstag, 4. Januar 2011
Nun ist das Jahr auch schon wieder fast um. Die letzten Stunden von 2010 verbrachten wir mit Freunden (in Sam & Sarantos Haus, wie zu Weihnachten) und die meiste Zeit im Pool. Wie angekuendigt, war es ueber 40 Grad, kaum bewoelkt. Das Lamm am Spiess war fast fertig, als wir am Haus ankamen. Alle versammelten sich neben dem Grill, als Sam’s Eltern das Lamm vom Spiess schnitten – in der Hoffnung, dass ein Stueck für uns schon jetzt abfaellt. Immer mehr Freunde (vom Tanzstudio) trafen ein, sodass die Terrasse schnell voll war. Johan und ich brachten ein paar Cocktail-Zutaten mit, sodass wir uns mit Mango- und Erdbeer-Daiquiri’s verwoehnen konnten.
Dann startete der Countdown…
Am entfernten Glenelg Beach (das Meer kann man von hier aus gut sehen) schossen die ersten Raketen in die Luft, wir zuendeten unsere Wunderkerzen an und fielen einander in die Arme, bevor die Party weiterging.
02.01. / 03.01.2011
Ich hatte einem guten Freund meine Hilfe bei der Gartenarbeit seines riesigen Grundstueckes angeboten. Also Gartenhandschuhe angezogen, Hut aufgesetzt und Sonnencreme aufgetragen. Zwei Tage hiess es dann Unkraut zupfen und Hecken schneiden. Am Ende der Zwei Tage tat mir alles weh – besonders meine rechte Hand vom Hecken schneiden…
Dennoch war Montag mein Glueckstag. Als wir ein paar Aeste wegraeumten, fanden wir darunter einen „Wood“ Scorpion (rund 4cm) und als ich ein paar Aeste vom Heckeschneiden wegraeumen wollte, versuchte ploetzlich ein „Praying Mantis“ Insekt (rund 2cm) vor mir zu fluechten. Im Internet versuchte ich schon seit Monaten eines zu erwerben, leider bisher ohne Erfolg! Und ploetzlich rennt eines vor meiner Nase entlang. Beide Tiere packte ich behutsam in ein Glas und nahm sie mit. Zu Haus habe ich dann mein neues Terrarium eingerichtet, wo nun beide ihr neues Zuhause haben.
Erstellt von Steffi