Wish you all, my lovely family and friends, a very merry christmas. Thanks for being so awesome!!!
Wuensche allen, meiner lieben Familie und Freunden, frohe Weihnachten! Danke dafuer, dass ihr so super seid!
lots of love
xxx
Freitag, 24. Dezember 2010
Sonntag, 19. Dezember 2010
2010-12 Noosa Urlaub, Weihnachtsfeiern
01.12.2010 MI
Nun ist schon Dezember, die ersten Haeuser sind weihnachtlich geschmueckt, aber die Temperaturen krabblen rauf bis auf 38 Grad. Weihnachtsgefuehle kommen da nicht auf. Dafür geht’s dann halt an den Strand…
Also Johan zur Mittagspause vom Buero abgeholt und weiter, bis zum Henley Beach. Dort in einem gemuetlichen Restaurant niedergelassen und zur Verdauung einen kleinen Spaziergang ueber den Pier.
02.12.2010 DO
Da Johan heute frei hat und das Wetter noch immer zum Strand einlaedt, sind wir diesmal zum Mittag zum West Beach. Diesmal haben wir unser eigenes Picknick mitgebracht. Also Decke und Picknick ausgebreitet und die Sonne genossen. Sogar das Wasser war herrlich warm, sodass wir uns ein wenig hinein trauten. Allerdings die Sonnencreme vergessen… Mein Ruecken war so verbrannt! Autsch.
Am Abend, gegen 18 Uhr, ging es dann wieder zum Zumba bei noch immer fast 30 Grad. Also doppelt geschwitzt…! Als es dann schon nach 21 Uhr war, waren die Temperaturen draussen noch immer 28.7 Grad!!!
03.12.2010 FR
Luiza hat mich für heute zu einer Photobucheroeffnung im Lions Hearing Dogs Center eingeladen. Doch als ich ins Auto sprang, sprang das Auto nicht an!!! Ich hatte vergessen, das Licht auszuschalten und nun war die Batterie leer. Mitglied im Auto-Service-Club bin ich hier natuerlich nicht und Startkabel hat hier keiner…! Also bin ich von Nachbar zu Nachbar gelaufen, bis mir unser freundlicher Nachbar anbot, mein Auto anzuschieben. Gesagt, getan und zum Glueck, sprang der Wagen dann auch an. Den Nachmittag habe ich dann bei der Bucheroeffnung (Fotos von Hunden: Haus- und Arbeitstiere) mit Wein, Snacks und Hundepraesentationen verbracht.
4.12.2010 SA
Wieder ein Wochenende, auf das ich mich so sehr gefreut habe! Nur noch ein mal schlafen, dann sind wir schon auf dem Weg an die Ostkueste nach Noosa zu unserem wohlverdienten Urlaub.
Doch bevor es morgen frueh um 6 Uhr in den Flieger geht, wurden wir heute Abend noch zu einer Geburtstagsfeier einer Freundin eingeladen. Narelle lud in den Club „Casablabla“ ein, wo wir mit Drinks und Tapas verwoehnt wurden.
5.12.2010 So
Auch wenn in Australien kein Advent gefeiert wird, wuensche ich euch allen einen wunderschoenen ersten Advent!
Unsere Reise begann sehr frueh. 3.45 Uhr morgens klingelte erbarmungslos der Wecker, damit wir rechtzeitig am Flughafen waren, um unseren 6 Uhr morgens Flug zu bekommen. Erst ging es nach Sydney (wo wir die Zeit um eine halbe Stunde vor drehten) und von Sydney ging es dann zum Sunshine Airport (wo wir die Zeit dann wieder um eine Stunde zurueck drehten). Im Sunshine Airport angekommen – es regnete wie aus Eimern und für die naechsten Tage waren keine Veraenderungen vorausgesagt - wurden wir von einem Shuttlebus abgeholt. Da wir noch auf ein weiteres Paerchen warten mussten, schaute ich mich an der Touristeninformaiton nach interessanten Sehenswuerdigkeiten um. Ein aelterer Herr war anscheinend so froh, dass ich mich für Sehenswuerdigkeiten interessierte, dass er mich gleich in ein langes Gespraech ueber Deutschland verwickelte und dann in schoenen Erinnerungen schwelgte.
Im “Noosa Entrance”, unserem Ferienresort angekommen, trafen wir auf Brad (Aussie) und Judy (von Singapur) in der Rezeption. Judy ist eine gute Freundin von Johan’s Mam, daher haben wir den Aufenthalt zum halben Preis bekommen und wurden in das beste Ferienhaus – das Townhouse apartment - gesteckt! Und das war riesig, super eingerichtet und direkt am Fluss gelegen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, luden uns Judy und Brad zum Mittag in den Noosa Yachtclub ein. Natuerlich gab’s Fish’n’Chips!
Da es noch immer ununterbrochen regnete und wir ziemlich geschafft vom Flug waren, entschlossen wir uns, nur zu relaxen…
06.12.2010 MO
Ich wuensche allen einen schoenen Nikolaus. Hier gibt es leider keinen Nikolaus. Sollte es aber einen geben, wuerde das vermutlich so aussehen:
Nachdem wir gemuetlich ausgeschlafen hatten – der Regen hatte nicht mal ueber Nacht eine Pause eingelegt – fruehstueckten wir gemuetlich. Zum Glueck ist das hier Queensland, was heisst, auch wenn es regnet, ist die Luft sehr warm, was den Regen ertraeglich macht.
Nachdem wir uns einige Broschueren angesehen hatten, gingen wir zu Brad zur Rezeption, um die Buchungen zu machen. Für jeden Tag hatten wir nun etwas vor – relaxet wird unser Urlaub nicht sein.
Dann liegen wir uns zwei Angelruten und Koeder aus – so nah am Wasser gelegen, muessen wir unser Glueck einfach versuchen! Auch der Regen liess etwas nach. Also runter zum Fluss und rauf auf den Jetty. Schon nach wenigen Minuten, zog Johan einen Flathead raus - der haesslichste Fisch, den ich je gesehen habe, aber lecker. Zum Glueck lief gestern im TV eine Doku ueber das Fischen in Queensland, sodass wir genau wussten, wie wir den Fisch abzumessen hatten – das Minimum erreicht, sollte der Flathead heute Abend auf meinem Speiseprogramm stehen…
Da nun sogar die Sonne ein wenig heraus kam, liehen wir uns zwei Kajaks aus und paddelten den Fluss hinauf – bis ploetzlich eine dicke Wolke ueber uns hinweg zog und uns durchweichte.
07.12.2010 DI
(lila linie)
Fuer heute und morgen haben wir uns einen Wagen geliehen, der uns um 9 Uhr morgens vor die Tuer geliefert wurde. Der heutige Tag steht ganz im Namen des „Touristen“, was heisst, heute sind alle Touristenattraktionen dran.
Erst ging es nach Eumundi zur Nougat Fabric. Der Flyer versprach, Einsicht in die Fabrik und Nougatverkostungen. Dort allerdings angekommen, war die versprochene „Einsicht in die Fabrik“ nur ein Raum mit einem Finster mit Sicht in die Fabrik, wo ein Mitarbeiter gerade Nougat zureckt schnitt und die versprochene „Nougatverkostung“ waren zwei kleine Schalen mit Nougat auf der Theke. Zum Glueck war diese „Attraktion“ gratis!
Nach der Enttaeuschung ging es dann nach Yandina, zur Ginger Factory, wo der Gingerbrot-Mann (aehnlich wie Lebkuchenmann) hergestellt wird. Leider war die Fabrik zurzeit geschlossen, dennoch konnte man sich die Fabrik (ohne Arbeiter oder Produkt) für einen Preis ansehen. Aber wo ist da der Sinn drin? Also boten sie uns eine Bienenshow an, wo wir einiges ueber das Verhalten und das Leben der Bienen erfahren durften. Zum Schluss gab es dann sogar Honig zu verkosten.
Gegenueber gelegen war dann „Nutworks“ die Nussfabrik, in der Macadamia Nuesse verarbeitet werden. Nach einem Einblick in die Fabrik, landeten wir im Shop, wo es rund 20 verschiedene Produkte zu verkosten gab. Besuch gratis, hat sich also gelohnt!
Auf dem Weg nach Maleny, wo wir eine Kaesefabrik besuchen wollten, kamen wir an einem Touristenschild vorbei “The big Pineapple”! Auf die Bremse getreten, vom Freeway runter und noch schnell ein Foto von der riesigen Ananas geschossen (die Ananas Farm war leider geschlossen).
In Maleny bei der Kaeserei angekommen, gabs einen kurzen Einblick in die Fabrik und dann eine Kaeseverkostung. Der Kaese ist super lecker und die ganze Aktion gratis. :o)
Auf dem Weg zur Kaeserei sind wir an einem grossen Weinfass vorbei gekommen, was ein Weincenter war. Da noch schnell angehalten, Foto geschossen, Wein verkostet – gratis!!!
Zurueck in Noosa, wurden wir von Judy und Brad zum Abendessen eingeladen – Jo, eine Freundin von beiden, war auch schon da. Judy (von Singapur) kochte ein paar leckere Currys, dazu gab’s Wein und eine gute Unterhaltung.
Gegen Mitternacht verabschiedeten wir uns von den Dreien, schnappten unsere Angeln und fischten vom Jetty. In dieser Nacht hat Johan einen Bream und ich zwei gefangen.
8.12.2010 MI
Nach einem schnellen Fruehstueck, machten wir uns dann auf, zum Eumundi Markt (auf dem ich schon vor 4 Jahren entlang spaziert bin). Die Sonne kam sogar raus, sodass es gegen Mittag bald unertraeglich warm war. Bevor wir weiter fuhren, stattete ich Thomas und Kiki (bei denen habe ich vor vier Jahren gewohnt) noch einen kurzen Besuch ab. Thomas hat mich sofort erkannt und sich riesig gefreut. Kiki brauchte eine Weile und ein paar Tipps…
Dann mussten wir uns aber spurten, da wir noch zur Unterwasserwelt in Mooloolaba (rote linie) wollten. Dort angekommen, schauten wir uns ein wenig um, schauten bei der Stachelrochen- und Baramundifuetterung und dann bei der Seeloewenshow zu. Im Voraus haben wir schon das Schwimmen mit den Seeloewen gebucht, um unseren Aufenthalt hier besonders zu machen. Nach der Seeloewenshow, bekamen wir die Moeglichkeit, einen Kuss von einem Seeloewen zu bekommen, bevor es hiess, rein in die Badehose, Taucherbrille auf und rein ins Seeloewenbecken, wo die Seeloewen schon auf uns warteten. Untergetaucht, konnten wir sehen, wie sie immer wieder an uns vorbei schwammen. Danach bekamen wir ein Gummiseil in die Hand und durften mit einem der Seeloewen spielen (s. Foto’s).
Auf dem Rueckweg haben wir dann die Kuestenroute genommen, um einen wunderschoenen Blick auf den Ocean zu geniessen. Und natuerlich ging es gleich wieder mit unserer Angel auf den Jetty. Diesmal hatten wir mehr Glueck. Ein Bream für Johan, ein Bream für mich, ein Red Bass oder Mangrove Jack für mich, ein Black Spot Snapper für Johan, ein Bream für mich und zum Schluss noch ein Black Spot Snapper für Johan. Leider waren sie alle unter dem Limit…
Steffi: 5 / Johan: 4 :o)
9.12.2010 DO
Fuer heute haben wir eine Tagestour nach Fraser Island gebucht. Dass hiess, zeitig aufstehen, da wir schon 6 Uhr morgens abgeholt werden sollten. Dann ging es nach Rainbow Beach und auf die Faehre nach Fraser Island (hier leben nur 280 Bewohner u. a. ein Polizist, ein Arzt und ein paar Ranger). Leider war das Wetter nicht ganz so toll. Sehr bewoelkt, aber zum Glueck kein Regen!
Mit dem Truck ueber den Strand gebraust, stoppten wir direkt am Strand fuer Kaffee und Kekse, bevor es zum See McKenzie ging. Da der See nicht aus Salzwasser besteht, war das Wasser glasklar und kalt! Eine Stunde Aufenthalt, zum Schwimmen und Sonnenbaden, dann ging es in den Regenwald. Nach einem Spaziergang durch den Regenwald mit riesigen Feigenbaeumen, wartete schon ein BBQ auf uns – Steak und Fisch. Nach einem weiteren Zwischenstopp fuer Kaffee und Kuchen, stoppten wir an einem Schiffswrack, welches 1935 an der Kueste sank und nun taeglich von Touristen besucht wird.
Gegen 17 Uhr nahmen wir wieder die Faehre zurueck und fuhren am Strand entlang nach Noosa.
Auch an diesem Abend gingen wir wieder fischen. Kein Glueck mit den Fischen, dafür kam uns ein ziemlich grosser Rochen am Ufer besuchen und hunderte riesige Fledermaeuse flogen ueber den Fluss hinweg, als es Dunkel wurde.
10.12.2010 FR
Fuer heute stand der Australia Zoo auf dem Plan. Ein kostenfreier Bus holte uns von Noosa am Morgen ab und brachte uns nach Beewah. Ich habe den Zoo schon vor vier Jahren besucht, aber Johan kannte ihn noch nicht. Wir haben den ganzen Tag gebraucht, um alles an zu sehen. Zu den Attraktionen gehoerte u. a. das Fuettern der Elefanten. Hunderte Besucher standen in der Schlange, um einem Elefanten ein Stueck Frucht anzubieten, der Elefant nahm die Frucht mit dem Ruessel aus der Hand und liess ein wenig Schnodder zurueck. Wir waren natuerlich auch dabei…
Leider verzogen sich die Wolken gegen Nachmittag und die Sonne brannte nieder. Bevor uns der Bus wieder zurueck brachte, trafen wir uns noch mit Kanako (war in Echunga, als ich vor 11 Monaten dort ankam). Es war so schoen, sie wiederzusehen.
Zurueck in Noosa, setzte uns der Busfahrer am Noosa River ab, somit hatten wir einen gemuetlichen Spaziergang am Strand zurueck zu unserem Resort. Da es noch immer so warm war, sprangen wir noch schnell in den Pool, bevor wir uns mit Brad, Judy, Jo und ihren Freunden in der Bar RED auf einen Drink trafen.
11.12.2010 SA
7.30 Uhr holte uns dann am Samstag ein Shuttlebus ab, um uns wieder zum Sunshine Airport zu bringen. Der Urlaub war nun offiziell zu ende. Der Flug war grausam. Auf dem Weg nach Sydney, flogen wir staendig durch Luftloecher und nach einem dreistuendigen Aufenthalt, ging es durch weitere Luftloecher nach Adelaide, wo wir gegen 17 Uhr ankamen. Wieder sicheren Boden unter den Fuessen, freuten wir uns schon auf’s Bett, da wir von der Reise und unserem Abenteuerurlaub doch sehr geschafft waren. Doch kaum gelandet, klingelte schon das Handy... Wir sollten ja nicht die Geburtstagsfeier heute Abend von Sam verpassen. Also schnell nach Haus, Geschenk geschnappt und ab zu Sam und Sarantos, wo alle Freunde und ein riesiger Schweinespiess auf uns wartete.
17.12.2010 FR
Weihnachten rueckt nun doch mit sehr grossen Schritten auf uns zu. Geschmueckte Haeuser, geschmueckte Gaerten und Weihnachtsfeiern. Am Freitag wurden wir zu Kari’s xmas Feier eingeladen. Freunde und Familie waren dort. Dann setzten wir uns alle zusammen in einen weihnachtlich geschmueckten Raum und sangen Weihnachtslieder. Da kamen doch gleich Weihnachtsgefuehle auf. Zum ersten mal, seit ich hier in Australien bin. :o)
Erstellt von Steffi
Samstag, 18. Dezember 2010
2010-11 pool partys, new home, xmas wine tour, hearing dogs centre
Anfang November hat mich eine ziemlich starke Erkaeltung nieder gestreckt. Ich lag für einige Tag im Bett – nicht mehr ging – und habe nur geschlafen und geschwitzt. Und das gerade jetzt, wo der Sommer endlich da ist…!
04.11.2010
Am Donnerstag habe ich mich dann (aus persoenlichen Gruenden) dazu entschlossen, Echunga und damit meinem Job mit den Reptilien, den Ruecken zu zukehren. Also packte ich am Abend meine Sachen, sprang in meinen Wagen und fuhr nach Adelaide. Da ich noch immer stark erkaeltet war, war ich sehr froh, dass Johan mir anbot, bei ihm unterzukommen. Ich glaube, ich wuerde es in einem Hostel auch gar nicht mehr aushalten – laut, unpersoenlich, Trinkpartys…!!! Meine neue Anschrift lautet nun also Cumberland Park / Adelaide. Cumberland Park (eine ruhige Einfamilienhausgegend) ist 10 Autominuten von der Innenstadt entfernt und 5 Autominuten zum Freeway, der zu den Adelaide Hills fuehrt. Hier lebe ich nun in einer 3-Zimmer-Unit (Haus) mit Garten, Garage und einer zum Essbereich offenen Kueche. Das Tanzstudio ist etwa 10 Autominuten von mir entfernt und Einkaufscentren sind hier direkt um die Ecke (zu Fuss erreichbar). Einfach wunderbar und wunderschoen hier. Nachdem ich mich dann von dieser miesen Erkaeltung erholt hatte, konnte ich nun (endlich wieder mal mehr Freizeit und mehr Moeglichkeiten) fast taeglich Tanzunterricht nehmen. Montags „Zumba“, mittwochs „Salsa“, donnerstags „Zumba“ und samstags „Zouk“! Ausserdem brauche ich jetzt auch nicht mehr für meine Stunden bezahlen, dafür tue ich LDN hier und da einen Gefallen (Office-organisation, Hilfe bei Events, Rezeption, …)
06.11.2010
Am Samstag luden dann Sam und Sarantos zum BBQ in ihr Haus ein. Nebst guter Unterhaltung und leckerem gegrillten Fleisch, sprangen die Jungs dann sogar in den Pool. Naja, für mich war das noch nichts. Das braucht noch ein paar warme Tage, bis ich mich reingetraue.
07.11.2010
Ich weiss, es ist noch etwas zeitig, aber bald ist ja schon Weihnachten – nur noch etwas ueber einen Monat! Also sind Johan und ich zu „Big W“ (grosses Einkaufszentrum für wenig Geld), um Weihnachtsdeko zu kaufen. Da fanden wir einen Baum für $28 und konnten es kaum glauben. Den also eingepackt und dazu noch Kugeln, Lichterkette und Deko - zusammen für rund $50. Da wir nicht glauben konnten, dass der Baum für so wenig Geld dennoch gut aussehen sollte, haben wir ihn gleich mal aufgestellt. Und da er dann doch richtig super aussah, haben wir ihn gleich stehen lassen! Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich für Weihnachten sooooo zeitig dekoriere! :o)
Dann ist nun endlich Johan’s Geburtstagsgeschenk aus Deutschland eingetroffen. Ein Klatsch-schalter für seine Lampe. 2x klatschen – Licht an! und 2x klatschen - Licht aus! Funktioniert super, allerdings habe ich nur nicht daran gedacht, dass der Schalter hier nicht in unsere Steckdose passt…! Also mussten Adapter her und somit sieht die ganze Konstruktion ein wenig unheimlich aus! AUS Steckdose – Adapter – Klatschschalter – Adapter – Stecker… Aber seht selbst.
Ausserdem habe ich nun endlich einen Laden in Adelaide gefunden, der einige deutsche Lebensmittel verkauft! Bismarck Hering, Pudding Pulver, Apfelmus, Sauerkraut, Rotkohl, … Die Liste ist endlos. :o)
11.11.2010
Am Donnerstag habe ich dann Luiza auf ihrer Arbeit besucht. Sie ist Headtrainer beim Lions Hearing Dogs Trainings Center (sie trainiert Hunde, damit sie tauben Menschen im Alltag helfen koennen). Das ist das einzige Zentrum in ganz Australien!!! Nachdem sie mich also rumgefuehrt hatte, durfte ich bei Trainingseinheiten zusehen und beim Hundewaschen helfen. Ende des Monats werde ich für ein Praktikum noch einmal wiederkommen…!
12.11.2010
Freitagabend fuhr ich dann zum „Animals Anonymous“ - Mitarbeitertreffen zu Adrians Haus nach Mylor. Nach ein paar organisatorischen Ansprachen von Adrian zu seinen Tieren und Auftritten, einer Rede von Jason Carter (Jason ist hier sehr gross im Radio- und TVbereich und haelt Reden in ausgefuellten Stadien) ueber das Reden vor grossem Publikum, genossen wir dann noch ein gemuetliches Lagerfeuer.
14.11.2010
Da dieser Sonntag viel Sonne versprach, machten wir uns auf nach Hahndorf, um zur Farm Barn zu gehen. Jason (vom Freitagsmeeting) hat diese Farm vor einigen Monaten uebernommen und ich wollte nun sehen, was es ist. Hahndorf Farm Barn ist ein Bauernhof und Wildlife Park für Kinder, mit Bildungs-Tiershows. Ausserdem haben sie einige kranke Tiere aufgenommen und bieten denen ein angenehmes Plaetzchen bis zum Ende. Gerade sind sie dabei, auch eine Reptilienecke aufzubauen, für die er mich gleich um Rat bat.
Nach ein paar Stunden auf der Farm, spazierten wir noch durch Hahndorf, genossen Mittag und Schokoladenkuchen im Cafe „Chocolate Nr 5“.
15.11.2010
Mein letzter Montagsdienst bei der CFS war dann auch noch ein ganz spezieller Dienst. Wir fuhren zum Adelaide Airport Fireservice, wo man uns auf dem Gelaende der Station rumfuehrte. Feuerwehrstation, Ueberwachungsturm, Rettungsboot, Feuerwehrauto. Einfach Wahnsinn, wie riesig die Autos sind. 4-sitzer, mit allen Moeglichen Ausstattungen und einem 16.000 Liter Tank. Ein „Monitor“ (Wasserspritzduese) auf dem Dach, macht jeden Wasserangriff zum Vergnuegen! Nach einer Demonstration, wo am Fahrzeug welche Duese Wasser spritzt, durften wir auch mal ran – natuerlich gleich mal den Monitor auf dem Dach ausprobiert. Wahnsinn. Ich will nicht davon erfasst werden, bricht dir sicher jeden Knochen im Koerper!
19.11.2010
Heute habe ich dann mal wieder eine neue Tanzart ausprobiert - Contemporary dance. Ist dem Jazzdance / Ballett sehr aehnlich. Ich konnte dem allerdings nichts abgewinnen, was vermutlich auch daran lag, dass die Trainerin nur so durchs Programm flog und am Ende nicht wirklich viel nuetzliches haengen blieb. War dann also nur ein einmaliges Erlebnis.
Danach hatte LDN ein Mitarbeitermeeting angesetzt, bei dem auch ich eingeladen war. Wir sprachen hauptsaechlich um neue T-shirt Designs und wie wir uns hinter der Rezeption bestmoeglich repräsentieren koennen und sollten.
Als das dann auch ueberstanden war, holten wir (Sam, Sarantos, Johan und ich) uns Essen vom Griechen und fuhren zu Johans Haus, um dort den Abend mit Essen und Wein ausklingen zu lassen.
20.11.2010
Nicht nur, dass Wochenende ist, heute ist auch die lang ersaehnte Wein-xmas-Tour von LDN. Gegen 11 Uhr trafen wir uns alle (rund 25 Leute) am Studio, wo uns ein Bus abholte und nach Hahndorf zur HHW (Hahndorf Hill Winery) brachte. Nach einer gefuehrten Weinprobe und einer gratis Flasche Wein, ging es wieder ab in den Bus und zum naechsten Wineyard. Dort hatte LDN einen Raum gemietet, wo Wein und Tapas gereicht wurden und die LDN-Instructors mit witzigen Taenzen die Stimmung hoben. Gegen 18 Uhr holte uns der Bus dann wieder ab und brachte uns zurueck zum Studio. Da ein Mexicanischer Fundraiser das Studio für den Abend gemietet hatte und wir als Tanzschule unsere Weihnachtsfeier dort ausklingen lassen wollten, feierten wir also mit dem Fundraiser zusammen. Solange es noch hell war und die Sonne scheinte, genossen wir noch ein paar Flaschen Wein draussen auf der Terrasse. Als wir hungrig wurden, beschlossen wir gemeinsam zum gegenueber gelegenen Restaurant zu gehen - 6 grosse verschiedene Pizzen. Leider hat der Fundraiser fast nur Mexicanische Musik gespielt, wonach wir kaum tanzen konnten (deren Tanzart ist quasi das Huepfen von einem Bein aufs Andere). Ausserdem gab es Lose zu kaufen und dann waren etwa 10 Gewinne auf einem Tisch ausgebreitet. Ich fand auf dem Boden ein Stueck Papier, hob es auf und als ich es in den Papierkorb warf, merkte ich erst, dass es ein Los war. Nun war es aber schon im Papierkorb…! Ich hatte so ein Gefuehl, dass das ein Gewinnerlos war! Also bin ich zu Johan und hab ihm davon erzaehlt. Er meinte, ich solle einfach hineingreifen und das Los herausnehmen. Ich fand den Gedanken aber echt peinlich, vor allen Leuten in den Papierkorb zu greifen. Dann hatte ich eine Idee. Wir sind von der Tanzschule und koennten einfach den Muell rausbringen und einen leeren Beutel in den Papierkorb packen. Sieht so aus, als würden wir nur helfen wollen. Draussen dann mit dem vollen Beutel in eine Ecke verzogen und (zum Glueck lag das Los ganz oben auf) das Los rausgefischt. Ich hatte es im Gefuehl, bei 10 Gewinnen, musste mein Los dabei sein! Gegen Mitternacht fand dann endlich die Losziehung statt (Johan hatte noch schnell zwei Lose gekauft!). Das erste Los wurde gezogen und ein Typ namens Brian gewann. Man sagte ihm, er koenne sich vom Tisch aussuchen, was er wolle. Und das war’s…! Ein einziges Los wurde aus dem Pot gezogen! Wir schauten uns alle verdutzt an! Doch die Ziehung war zu Ende. Johan und ich platzten fast vor Lachen, insbesondere, als wir Sam und Sarantos von unserer Muelleimerstory erzaehlten! lol
21.11.2010
Ausgeschlafen und erholt, fuhren wir am spaeten Nachmittag dann zu Sam und Sarantos Haus zur Pool & BBQ – Party. Allan (Tanzlehrer aus Sydney), Kari und Tyson (Sam’s Sohn) waren auch da. Da die Sonne erbarmungslos niederbruehte, sprangen wir alle erstmal ins Wasser (gut, wenn man hier an heissen Tagen nette Freunde mit einem Pool hat)! Als uns dann der Geruch von gegrilltem Lamm, diversen Salaten und Knoblauchbrot in die Nase stieg, war es Zeit, herauszukommen.
22.11. – 26.11.2010
Nun habe ich auch eine Woche Arbeitserfahrung im Lions Hearing Dogs Center hinter mir. Die meiste Zeit habe ich mit Luisa verbracht, die mir zeigte, wie der Arbeitsalltag eines Headtrainers aussieht.
Sound Training: trainieren, dass der Hund zum Geraeusch laeuft (z. B. Tuerklingel, Telefon, Alarm, etc.), dann zur tauben Person geht, diese anstupst und mit ihr zum Geraeusch laeuft,
Gassi gehen: trainieren, durch die Stadt zu laufen, einkaufen zu gehen (diese Hunde sind hier rechtlich in Shops erlaubt und sollte ein Ladenbesitzer / -Angestellter Hund und Besitzer rauswerfen, kann dieser verklagt werden!) oder zum Strand zu gehen, wo viele Menschen sind – Alltagssituationen trainieren,
Kennel Management: reinigen aller Nacht- und Tagesgehege, Futtervorbereitung, Pooh sammeln ;o)
Hundespielzeug selber basteln und dann ausprobieren: Spielen, spielen, spielen,
Hunde waschen: Duschen, Einschaumen, Abspuelen, Trocknen bzw. foehnen,
Mit den Hunden knuddeln und spielen,
Zur Einrichtung RSPCA fahren, um nach neuen geeigneten Hunden zu schauen. Diese Einrichtung rettet Tiere in Not und vermittelt diese weiter.
Der Job an sich ist super spannend und der Gedanke, wie tauben oder kranken Personen hier geholfen wird, ist einfach fantastisch. Die Arbeit - allerdings – ist ziemlich langweilig. Die Zeit wird hier viel mit warten und rumsitzen verbracht (bevor man trainieren kann, muessen die Hunde sich erstmal beruhigen, was meist 15 Minuten dauern kann. Die sind so aufgeregt, weil sie endlich trainieren duerfen, dass es schwer ist, eine normale Alltagssituation zu schaffen). Gassi gehen ist auch nicht so mein Hobby, auch wenn man das immer mit Einkaufen verbinden kann, geht das vermutlich irgendwann ganz schoen aufs Geld. Ab und an haben wir mit Linda trainiert (Linda ist taub), was die ganze Sache spannend machte. Luiza verschwand dann in einem Zimmer und startete einen Alarm, Linda und ich konnten sie nicht sehen, da wir z. B. in der Kueche mit dem Hund sassen. Als der Alarm los ging, musste ich mit einem Daumen hoch zu Linda zeigen, dass der Alarm los gegangen ist (sie laesst den Hund los laufen) und mit einem erneuten Daumen hoch, wenn ich hoerte, dass der Hund den Alarm gefunden hat (Stufe 1 des Trainings: finde den Sound). Manchmal vergass ich den letzten Teil meines Jobs (Daumen hoch, wenn der Hund den Sound fand) und dann realisierte ich erst an einem Fragenden Gesicht, dass Linda ja nichts hoert. Wir nehmen viel zu viel für selbstverstaendlich! Da gibt es Menschen, die nicht mal wissen, dass das Buttern eines Toasts ein Geraeusch macht (Luiza erzaehlte mir von einer Kundin, die ein Implantat ins Ohr bekam und nun zum ersten Mal im Leben hoert und als sie ihren Toast butterte, hoerte sie dieses komische Geraeusch, bis ihr ihre Tochter erklaerte, dass es das Geraeusch ist, was entsteht, wenn man sein Toast buttert)! Taube Menschen muessen taeglich mit dem Rauschen im Kopf leben, was das eigene Gehirn produziert. Welches sogar mich von Zeit zu Zeit wahnsinnig macht – ich kann es aber mit dem Ton vom Fernseher oder von Musik ueberdecken, Taube koennen das nicht…! Da Linda und Luiza mit Taubensprache kommunizieren, haben sie mir gleich ein paar Worte und das Alphabet beigebracht. Nun kann ich zumindest in der Zeichensprache buchstabieren und die Zeichen für Danke, Bitte, Entschuldigung, einige Farben, etc. verwenden.
Erstellt von Steffi
Samstag, 13. November 2010
Jet lag...
Nachdem Johan und ich nun zu Sushi-Junkies mutiert sind und quasi mindestens ein Mal woechentlich Sushi essen gehen, haben wir nun sogar eine Bonuskarte bekommen. Nun heisst es, Sushi essen und Punkte sammeln. Was es nicht alles gibt…
Da das Wetter hier sehr wechselhaft ist (ein paar Tage Sonne und heiss, ein paar Tage windig und regnerisch) versuchen wir jeden schoenen Tag für Aussenaktivitaeten zu nutzen. Am 09.10. war dann wieder so ein herrlicher Sommertag, sodass Nick und ich eine Motorradtour durch die „Berge“ gemacht haben. Kurvige Strassen, wundervoller Ausblick und dann ein Stopp für ein Eis in der Sonne… Dann ging es noch zum Kostuemverleih, da ich noch immer keines für die anstehende Convention in Melbourne hatte. Zum Glueck wurden wir schnell fuendig – Catwoman sollte es sein!
Am Abend ging es dann mit der LDN (Tanzstudio)-Crew zu Pepi’s (Kari’s Schwester) 21. Geburtstagsfeier im Stadtteil Belair. Sie mieteten ein Lokal, hielten Reden und spielten Musik bis spaet in die Nacht. Pepi’s kleiner Cousin (etwa 11 Jahre alt) hat dann jedes Maedchen / jede Frau im Saal zum Tanz aufgefordert (mit Dipp und Spin und allem was dazu gehoerte), aber nur, weil sein Dad ihn für jeden Tanz bezahlte (der Junge hasst angeblich Tanzen und sein Dad wollte ihn nun auf diesem Wege dazu ermutigen).
Am 10.10.2010 war dann ein Wein und Kaese Festival in der Stadt, mit Verkostungen und „Wie geniesse ich Wein und Kaese richtig zusammen?“-Kursen. Natuerlich sind Johan und ich da dann hin und genossen die vielen Wein-, Kaese-, Wurst-, Liqueur- und Suesswarenstaende. Für 16 Uhr haben wir uns dann in den „Wie geniesse ich Wein und Kaese richtig zusammen?“-Kurs eingebucht und bekamen eine grosse Auswahl an Kaese, Cracker, Fruechte und Wein angeboten. Am Ende des Kurses und leider auch des Festivals, waren wir dann vollgefuttert und angetrunken. Vielen Dank „Adelaide Wine & Cheese Festival“!!!
Waehrend ich meine Tage mit der Arbeit mit den Reptilien verbringe oder in Adelaide, holt mich der Alltag manchmal ein und ich vergesse dann, dass ich mich im wunderschoenen Australien befinde. Doch wenn ich dagegen dann in der Lodge arbeite, faellt es mir dann ploetzlich wieder ein. Besonders, wenn auf dem Weg zur Lodge (wenn ich an der Sanctuary entlang fahre) Kangaroos neben meinem Auto huepfen. Obwohl ich nun schon ueber einem Jahr hier bin und die Moeglichkeit oft genut hatte, mit Kangaroos zu kuscheln, bin ich noch immer von ihnen fasziniert…
Dann war es endlich so weit... Am Freitag (15.10.2010) morgen brachte mich dann Johan zum Flughafen, wo Nick schon auf mich wartete, damit wir nach Melbourne zur Convention fliegen koennen. Da Nick Vielflieger ist, hat er eine Mitgliedschaft bei der Fluggesellschaft, was uns dazu berechtigte, in der Lounge zu sitzen, gratis Fruehstueck und Kaffee zu geniessen. Wir befanden uns von 9.30 bis 11 Uhr in der Luft, bevor wir Melbourne erreichten und dann ging es direkt zur „Stadthalle“ Cenvention Centre zum Aufbau des Standes. Nun hiess es, mehr als 20 Kartons voll von Figuren, T-Shirts, Puzzle, Anhaenger, usw. auspacken, dekorativ auf den Tischen verteilen, damit die Besucher der Convention dann auch viel kaufen!
Danach ging es schnell ins OAKS Hotel, auspacken, frisch und chic machen, da wir gegen 20 Uhr zu einer VIP-Cocktail Party eingeladen waren. Auf dieser waren Beruehmtheiten wie:
David Faustino – bekannt von „Eine schrecklich nette Familie, in der er Bud Bundy spielte,
Michael Shanks – bekannt aus „Stargate“, Ben Browder – bekannt aus „Stargate”, Torry Higginson – bekannt aus “Stargate”, Sylvester McCoy – bekannt aus (7.) „Doctor Who”, Paul McGann – bekannt aus (8.) „Doctor Who”, Jay Laga'aia – bekannt aus “Home and Away”, Juliet Landau – bekannt aus „Buffy“. Viele Fans waren da und hofften, mit ihren Idolen ein paar Worte wechseln zu koennen. Da ich keinen der Schauspieler kannte, war mir das ziemlich egal. Latysha (17J. hilft uns beim Stand dieses Wochenende) kannte natuerlich jeden und wollte unbedingt mit ihren Idolen ins Gespraech kommen. Da sie zu schuechtern ist, um allein zu gehen, bekam ich ihre „wing women“ (was so viel heisst, wie ich helf ihr aus der Patsche, wenn ihr keine Fragen mehr weiter einfallen). Also ging es von einem Schauspieler zum Anderen, ich lauschte Gespraechen ueber Episoden, in denen sie mitspielten, anstehende Projekte und Gespraeche ueber das Wetter… Anfangs dachten sie, ich sei auch so ein hoffnungsloser Fan, doch den Gedanken vertrieb ich ihnen gleich mit der Antwort „Oh nein, ich hab nie eine ihrer Episoden gesehen!“ Als ich mich dann endlich von diesen langweiligen Gespraechen (wer will schon 10 mal etwas ueber das Wetter hoeren?) distanzieren konnte, unterhielt ich mich mit Tony (Tony und Nick teilen sich einen Stand, damit Tony seine Comichefte an den Mann bringen kann). Auch er wunderte sich ueber mein Verhalten und fragte, ob ich mich denn gar nicht für die Schauspieler interessiere. Ich erklaerte ihm, dass ich auf dieser Party nicht mal einen Schauspieler von ihm und mir unterscheiden koennte. Also fuehlte er sich auch noch dazu berufen, mir ganz genau zu erklaeren, wer in welchem Film oder Serie was wann gespielt hat. Ob ich nun wollte oder nicht…
Dann stellte er mich ploetzlich Sylvester McCoy und Paul McGann mit dem Satz vor, ich haette noch nie eine ihrer Serien gesehen (vermutlich eher aus Eigennutzen, um selbst mit den Schauspielern ins Gespraech zu kommen). So kam ich also ins Gespraech mit Paul McGann – erst ueber die Show, dann ueber das Leben. Wir unterhielten uns etwa eine Stunde (Fans standen die ganze Zeit neben uns, darauf wartend, dass sie mit ihm sprechen konnten, aber von Paul ignoriert wurden) und als dann Paul’s Schutzbegleitung (jeder Schauspieler bekam eine Person an die Seite gestellt, im Falle, sie muessen von aufdringlichen Fans gerettet werden und damit sie nie allein dastanden) auftauchte und meinte, er waere sicher muede von der Reise und koennte sich nun aufs Zimmer zurueck ziehen, meinte er nur, dass er sich hier ziemlich wohl fuehlte! ;o) Dann versprach er mir noch ein paar Bilder zusammen, sollten wir uns am Wochenende auf der Convention sehen…
16.10.2010
Ich wachte schon gegen 6.30 auf, da Nick nebenan so laut schnarchte, dass bei mir nichts mehr ging. Also nutzte ich die 2 Stunden, die mir noch blieben, um mich in Ruhe fertig zu machen und ganz gemuetlich zu fruehstuecken. Die Veranstaltung war angesetzt von 8.30 bis 18 Uhr. Zum Glueck war es ziemlich warm in der riesigen Halle, sodass ich mit meinem Catwoman-Kostuem nicht frieren musste. Alle paar Minuten wurde ich um ein Foto gebeten, so nutzte ich die Gelegenheit, auch Bilder von den Anderen verkleideten Besuchern zu bekommen. Einige Besucher kamen sogar zu mir und meinten „Du bist doch diejenige, die gestern mit Paul McGann ueber eine Stunde gequatscht hat!? Waehrend wir neben euch gewartet haben und einfach ignoriert wurden!“ Wie witzig...! Als dann David Faustino (Bud Bundy) an mir vorbei lief, meinte er nur mit einem frechen Grinsen „Hey my Catwoman. I love your outfit!“ Uebrigens ist David noch kleiner als ich!!!
Nachdem die Veranstaltung dann fuer heute zu ende war, trafen wir, Nick und ich, uns dann mit ein paar Freunden in G’s Pizza Bar. Da G der Besitzer ist und ein sehr guter Freund von Nick ist, gab es Pizzas im Uebermass umsonst. Dann machten wir uns auf, in die Cocktailbar „1806” in Melbournes Innenstadt.
17.10.2010
8.30 mussten wir wieder auf der Convention sein – gestaerkt, guter Laune und verkleidet! Es ist wahnsinn wofuer Fans massig viel Geld ausgeben. Nicht nur für Figuren, T-shirts, etc. auch für Foto’s mit den Schauspielern und Autogrammen. Dafür stehen sie sogar den ganzen Tag in der Schlange an… Für unseren Stand mussten Latysha und ich dann auch unterzeichnete Foto’s der Schauspieler besorgen. Mit unserem Pass und der Hilfe von Brad, dem Security Man, konnten wir dann die Schlange von wartenden Fans ueberspringen und direkt nach vorn gehen („Gehen sie direkt ueber Los!“) David Faustino grinste nur wieder schelmisch und begruesste mich mit „Hey my Catwoman!“ und Paul erkannte mich sofort wieder und begann ein wenig Smalltalk. Dann meinte er, „Sollen wir ein paar Bilder schiessen?“, stand auf und ging zum aufgestellten Tardis, wo wir dann Fotos schossen. Die Fans in der Schlange schauten erstaunt und meinten „Oh mein Gott, Paul McGann macht Bilder mit ihr!)
Gegen 18.30 Uhr war die Veranstaltung dann zu Ende und wir konnten anfangen, wieder alles einzupacken, bevor Nick und ich uns dann für’s Abendessen auf zum Casino machten. Da ich ja nun wieder in Melbourne war, wollte ich zu meinem altes Hostel und Freunde besuchen. John - der Rezeptionist, der schlaflose Naechte mit witzigen Unterhaltungen verkuerzte - war super ueberrascht und happy, mich ploetzlich wiederzusehen!
Auf der Suche nach einem letzten Cocktail (als Betthupferl), verschlug es uns (Nick und mich) dann in die Hotelbar, wo wir erneut auf eine Horde Menschen (diesmal ueberwiegend Frauen) um einen Mann versammelt trafen. Nick meinte nur, ob ich ihn nicht erkennen wuerde…!? Natuerlich nicht! Er erklaerte mir, dass sei John DiMaggio, der „Bender“ von Futurama seine Stimme gibt…
Am Montag (18.10.2010) schliefen wir dann aus, bevor wir uns gegen 13 Uhr in eine von vielen belebten Gassen von Melbourne für ein gemuetliches Fruehstueck begaben – Lachs, Schinken und Ruehreier. Danach ging es allerdings gleich zum Mittagessen, da wir uns mit Helen (einer Freundin von Nick) verabredet hatten.
Gegen 18 Uhr ging dann unser Flieger in die Heimat zurueck.
Nach einer 3-Tage-Arbeitswoche, ging es dann am 22.10.2010 (Freitag) gegen 5 Uhr morgens wieder zum Flughafen, wo wir uns mit Kari und Shaun trafen, um nach Sydney zur Bachata Competition zu fliegen. Nur wenige Minuten spaeter teilte uns dann die freundliche Dame am Check-In-Schalter mit, dass ich nicht an Board gehen kann! Ich liess Johan meinen Flug buchen, damit wir alle im selben Flieger sitzen, allerdings hat er meinen Flug aus Versehen auf den falschen Tag gebucht. Anstelle von Freitag morgens hin und Sonntag abends zurueck, buchte er, Sonntag morgens hin und Sonntag abends zurueck…! Ein paar hundert Dollar und 3 Stunden spaeter war ich dann auch auf dem Weg nach Sydney.
11 Uhr landete ich dann im wunderschoenen und warmen Sydney, wo Johan geduldig auf mich wartete, bevor wir zum Great Southern Hotel fuhren. Dort angekommen, teilten sie uns dann mit, dass wir ein Zimmer einer besseren Kategorie bekommen (warum auch immer). Wir bekamen nun also ein 2-Zimmer-Appartment mit riesigem Balkon mit sogar zwei Balkon-Zugaengen.
Zum Brunch trafen wir uns dann mit Shaun und Kari in einem kleinen gemuetlichen Cafe, bevor sie uns ihre Hotelsuite (sie wohnen mit der kompletten LDN crew) zeigten. Zum Abendessen trafen wir uns dann mit der gesamten LDN (meine Tanzschule) und LDA (befreundete Tanzschule aus Sydney) Crew in einer Tapas Bar wo es dann ein riesiges Buffet und Sangria-non-stop gab. Voll gefuttert machten wir uns dann auf in den Tanzclub „O2“, um die Pfunde wieder abzutanzen…
Samstag Morgen (23.10.2010) konnten wir dann zum Glueck ausschlafen. Dann gab es Sushi zum Brunch, bevor die LDN Crew im Studio der LDA Crew noch ein letztes Tanztraining hatte, bevor es am Abend zur Competition gehen sollte. Zur Entspannung der Nerven, sprangen wir alle noch in den Whirlpool im Hotel, dann machten wir uns fertig für die Bachata Competition.
Nebst der Competition, die bis nach Mitternacht ging, konnten wir auch viel Bachata, Zouk und Salsa tanzen. Unser Team machte sogar den zweiten Platz!!! Um das zu feiern, gingen wir anschliessend zum Chinesen essen…
Bevor unser Flieger am späten Nachmittag wieder nach Haus ging, gingen wir (Johan, Sam, Sarantos und ich) noch zum Wildlife Centre Sydney.
30.10.2010
HALLOWEEN!!!
Heute waren wir zu Simons Halloween Party eingeladen. Simons Eltern sind vor Jahren von Deutschland eingewandert. Also gab es deutsches Essen, wie Kassler – yum yum! Johan und ich gingen als Piraten verkleidet. Wir fanden sogar einen Vogel für unsere Schulter – der nur ein wenig zu gross geraten war. Simon hat uns dann sogar eine Feuershow dar geboten. Da die Nacht ziemlich kalt war und ich in meinem Piratenkleid draussen stand, hab ich mir natuerlich gleich wieder eine Erkaeltung weg geholt, die mich ueber 60 Stunden permanent ans Bett fesselte…
Erstellt von Steffi
Montag, 4. Oktober 2010
YEEHAA...!!! Verlaengertes Wochenende!!!
NEUE BILDER SIND HOCHGELADEN!!!
Ueberraschenderweise haelt das gute Wetter nun wirklich an. Sonne und strahlend blauer Himmel haben wir nun taeglich! Und auch die Temperaturen steigen rasch nach oben – 21 bis 25 Grad (gefuehlte 38, wenn kein Wind weht)!!!
Da Johan es liebt, mit Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm) herum zu experimentieren, hat er ein Bild von mir bearbeitet, es auf einen Rahmen drucken lassen und mir dann geschenkt. Sieht super aus (siehe Bilder)!
01.10. FRI
Nach der Arbeit (17.30 Uhr) ging es direkt zu Johan, da er für uns zwei Tickets für das Event „JUMP – OZAsia“ gebucht hatte. Als gleich ab ins Auto und zum Adelaide Festival Centre, Die Show war super. Neun asiatische Darsteller spielten eine Karate-Familie im Comedy-style, wobei sie (wie der Name es schon hergibt) wild durch die Luft sprangen.
Danach gingen wir noch ins Casino, da dieses direkt um die Ecke ist (und ich noch nicht da war). Das Casino ist ziemlich gross und hat die ueblichen Maschinen und Tische. Da uns unser Geld zu heilig ist (und es uns schon im Herzen weh tat, Anderen dabei zu zusehen, wie sie hundert Dollarnoten, eine nach der Anderen, verspielten) spielten wir an keinem Tisch und versuchten unser Glueck auch nur an einer 1cent-Gambling-Maschine (jeder mit einem Dollar) und verloren natuerlich…
02.10. SAT
Als die Sonne gnadenlos durch’s Fenster strahlte, war es Zeit fuer ein Fruehstueck im Garten, gefolgt von einem herrlichen Sonnenbad, bevor es dann wieder zu meiner Zouk-Trainingsstunde zum Tanzstudio ging. Ich erinnere mich an meine Tanzstunden, die ich in Deutschland nahm, als ich noch sehr sehr jung war. Ich hasste es im Sommer – in einem stickigen dunklen Zimmer tanzen, schwitzend mit dem Wissen, dass alle Freunde jetzt gerade am See in der Sonne lagen, das war Horror für mich! Das Studio hier ist der Wahnsinn. Da die Front hauptsaechlich aus Glastueren besteht, werden die einfach kurzerhand geoeffnet (so dass die Sonne und die Sommerluft den Raum erfuellt). So macht Tanzen Spass…!!!
Craig, ein Freund und Tanzschueler, brachte mir dann heute ein Geschenk mit. Ein kleines Paeckchen mit einer kleinen Schleife. Und drin war… EINE riesige Blase von einer Blasenfolie (ich erwaehnte mal, dass ich es liebe, die Blasen einer Blasenfolie platzen zu lassen). Nun habe ich ein Problem. Ich wuerde diese riesige Blase gerne zerplatzen, aber dann ist sie zerstoert, was nur einen Sekundenspass bedeutet und ueberhaupt, vielleicht ist es eine „schlechte“ Blase und macht gar keinen Knall, dann war das Zerstoeren sinnlos…! Was tun? lol
Nachmittags ging es dann zu meiner ersten LAN-Party. Wir trafen uns alle bei Luke und Katyscha, wo Liam, Glen, Simon und Lucky bereits einige Spiele spielten, als wir dazu stiessen. Da ich mich noch nie wirklich für PC-Spiele interessiert habe, weigerte ich mich erst, dem Spielwahn anzuschliessen und setzte mich mit Katyscha raus in den Garten, um die letzten Sonnenstrahlen für heute zu geniessen. Doch als die Sonne untergegangen war und sich auch Katyscha an den PC setzte, blieb mir nichts anderes uebrig, als mitzuspielen. Das LAN-Spiel für heute hiess „Call of Duty2“, was im Grossen und Ganzen den einzigen Sinn hat, zwei Gruppen zu bilden und die gegnerische Gruppe strategisch abzuschiessen (wie im Krieg). Ich halte von solchen Spielen eigentlich nichts und wuerde das Spiel auch nie allein spielen, doch wenn man sich einbildet, dass man nicht auf Freunde schiesst, sie eher ueberrascht und antippt (wie das Kinderspiel Fange), dann macht das schon super Spass! Wir waren im Spiel und raeumlich in zwei Gruppen getrennt, sodass, wenn man einen aus der Gegnermannschaft getroffen hatte, dieser im anderen Raum aufheulte und man selber mit Freude aufschrie. Da ich einige Minuten brauchte, um die Steuerung zu verstehen, liess man mich vorerst in Ruhe. Als ich dann soweit war, verhielt ich mich ruhig, versteckte mich auf einem Dach und schaltete unbemerkt Einen nach dem Anderen der gegnerischen Mannschaft aus… lol Bis sie raus bekamen, wo ich mich versteckt hielt und dann nach mir Jagd machten! Wir spielten lang bis spaet in die Nacht und ernaehrten uns (so wie es sich auf LAN-Partys gehoert) mit Chips, Suessigkeiten und Fast Food…
03.10. SUN
Wie bereits erwaehnt, die Schoenwettertage halten noch immer an (der Sommer ist nun tatsaechlich da), also wieder Fruehstueck im Garten in der Sonne (jup, der erste kleine Sonnenbrand ist auch schon da). Danach fuhren wir nach Glenelg an den Strand , der mit Sonnenhungrigen ueberfuellt ;o) war. Die Ersten sprangen sogar schon ins Wasser, was sicher noch rund 15 Grad oder weniger hat und Andere spielten Beach-Volleyball. Wir spazierten am Strand entlang, machten ein paar witzige Fotos und belohnten uns dann für den Spaziergang mit einem grossen Eis!
Als dann am spaeten Nachmittag die Sonne nachlies, machten wir uns auf den Rueckweg. Nach einem kurzen Nickerchen, machten wir uns dann fertig, um zum monatlichen Event „Sunset Salsa“ nach Henley Beach zu fahren. Da morgen ein Feiertag ist, war das Lokal ueberfuellt und die Party endete nicht wie ueblich um Mitternacht. Einige verlagerten das Tanzen nach draussen, da es im Lokal mega warm war und draussen – trotz der späten Uhrzeit – noch angenehm warm war. Wir fuhren gegen halb zwei nach Haus, da mir beim Tanzen ein Maedel mit ihren Highheels in meinen Fussknoechel trat und ich kaum stehen konnte.
04.10. MON
Was fuer ein schoenes Gefuehl. Es ist Montag, aber keiner muss zur Arbeit (abgesehen von den Freunden, die im Casino arbeiten lol). Heute ist ein Feiertag, der „labour day“ was uebersetzt „Tag der Arbeit“ heisst.
Also erstmal bis Mittag ausgeschlafen (wir haben jetzt uebrigens Sommerzeit und sind euch somit nun 8,5h voraus) und dann ab in den Garten, um den Tan aufzufrischen…
Erstellt von Steffi