Sonntag, 13. November 2011

2011-11 Hawaii Adventure

Endlich ist es soweit - Urlaub in Hawaii!

MONTAG²
Unser Flieger sollte am Montag von Adelaide nach Sydney gegen 13 Uhr abfliegen. Natuerlich hatten wir hier schon 20 Minuten Verspaetung. Nach 3,5 Stunden Flug, sollte der Flieger von Sydney nach Honolulu/Hawaii dann um 18 Uhr abheben. Mit 2 Stunden Verspaetung sind wir dann endlich gegen 20 Uhr gestartet. Nach rund 9,5 Stunden Flug, sind wir dann am Montag gegen 11.30 Uhr in Honolulu gelanded (20.5 Stunden Zeitunterschied in die Vergangenheit). Da wir in Honolulu einen Anschlussflug nach Hilo auf die grosse Insel nehmen mussten, wurde das ganz schoen eng. Durch den Zoll, haben Johan und ich ploetzlich unsere anderen drei Mitreisenden verloren. Da wir schon spaet dran waren, wollten wir nicht lang suchen und warten, bis sie auftauchen. Also gingen wir zum Check-in. Nach 10 Minuten kamen dann auch die Drei angelaufen. Sie hatten an einem (der vielen) Ausgaenge auf uns gewartet. Wie clever. Da unser Flug in einer Minute die Tueren auf machte, liefen Johan und ich zum Gate. Dann betraten wir das Flugzeug, doch keine Sicht von unseren Freunden. Der Flieger hob ab - ohne sie.

In Hilo gelanded, betraten wir einen wandlosen Flughafen. Wir konnten direkt nach draussen sehen und die tropisch warme Luft spueren. Nachdem alle Passagiere ihre Taschen abgeholt hatten und davon gefahren waren, war der Flughafen wie ausgestorben. Hier mussten wir dann eine Stunde auf unsere Freunde warten. Zum Glueck konnten sie den naechsten Flieger nehmen.

Dann holten wir unseren Mietwagen ab und fuhren zu unserem Haus ‘Mika Taki‘, das im chinesischen Style gebaut wurde. Das Haus war gross und hat einen super Blick auf den umringenden Jungle. Nachdem wir die Zimmer ausgelost hatten, gingen wir in den Jungle hinunter zum Wasserfall. Johan, Kari und ich gingen auch rein, doch das Wasser war super kalt. Zum Glueck ist es draussen tropisch warm.

Da uns allerdings die Mossies auffrassen, gingen wir schnell wieder hoch zum Haus und rein in unseren draussen-, unter freiem Himmel gelegenen Whirlpool. Nach einer kurzen Shoppingtour fuer Lebensmittel (Bananen fuer unter $2/Kg!! Nicht wie in AUS $14/Kilo), fuhren wir zum Abendessen in Ken‘s Diner und haben im americanischen Style (guenstig und riesige Portionen) gegessen. Wir Maedels sind schon auf dem Weg hin eingeschlafen, so erschoepft waren wir von all dem Reisen. Durch den Zeitunterschied war unser Montag doppelt so lang wie ueblich. Danach ging es gleich zurueck und ins Bett. Wir waren zu erschoepft. In unserem Condo lebt eine kleine suesse Katze. Die hat es sich dann gleich in unserem Bett zwischen meinen Beinen gemuetlich gemacht. Die Fenster hier im Haus bestehen aus untereinander angereihten Glasstreifen, die man bei Bedarf hoch und runterklappen kann (s. Badezimmerfoto). Das heisst, die Geraeusche von draussen werden nicht wirklich gedaemmt. Hier gibt es leider eine Froschart (tausende davon), die macht Geraeusche, als ob Voegel lauthals zwitschern (Coqui frog “Koqui Koqui”). Hier im Haus ist es so laut, dass das Schlafen schwer faellt.

DIENSTAG
Wir sind gegen 11.30 Uhr aufgestanden, haben gefruehstueckt (mit Blick auf unseren Jungle) und haben dann unsere restliche Uebernachtung in Honolulu organisiert. Konnten sogar ein Schnaeppchen schlagen – 7 Uebernachtungen fuer $400/p.P.

Wir buchten auch eine Vulkantour (Die Inseln von Hawaii sind alle “active” nicht-feuerspuckende Vulkane). Gegen 15.30 Uhr trafen wir uns mit unserem Tourguide Ryan. Erst ging es zu einem Ort, an dem sich die Erde geoeffnet hatte und nun einen tiefen Krater im Boden hinterlassen hat. Dann zu einer Farm, auf der wir Macadamias, Schokolade, Fruechte und Honig probieren konnten. Dort standen Bananenbaeume und Ananasbaeume. Nach unserem BBQ-Abendessen, fuhren wir zum Lavalauf (leider bereits hart und kalt) der ins Meer ging. Ryan zeigte uns, wo der Strand mal war und dann, wo er jetzt ist (Der letzte Ausbruch vergroesserte die Insel drastisch). Wir mussten rund 10 Minuten ueber schwarze Lava laufen, um zum Meer zu gelangen. Sieht aus, als waeren wir auf einem anderen Planeten. Der Sand am Strand war Schwarz und glitzerte. Danach hielten wir an einer open-air-Bar (umringt von Plamen im hawaiianischen Style) an und genossen einen Cocktail. Hier fand ich dann einen Coqui-Frosch, der die Vogelgeraeusche macht, auf einem Blatt sitzen. Ziemlich klein fuer den Krach, den er veranstaltet!

Danach ging es zum neuesten (erkalteten) Lavalauf, der im Januar eine Strasse ueberrollte - die Vulcano Road. Einige Risse in der erkalteten Lava geben sogar noch Hitze ab. Wahnsinn. Dann sahen wir aus der Ferne das Leuchten des Vulkans. Im Grossen und Ganzen war es ein super Erlebnis, auch ohne roter heisser Lava :o)

MITTWOCH
Heute Morgen standen wir gegen 8.30 Uhr auf, fruehstueckten gemuetlich (mit selbstgebackenen Croissants) und machten uns dann auf zum Markt. Viele Staende mit Schmuck, Heilmitteln, Lebensmitteln, Fruechten, Klamotten, etc. Natuerlich konnten wir nicht an allen vorbei gehen. So kaufte ich mir 3 neue Kleider und ein paar Souveniere. Nachdem wir dann auch aus einer Kokosnuss tranken (frisch ist doch am besten), machten wir uns mit Schnorchelausruestung auf zum RichardsonStrand. Hier sollte man angeblich Meeresschildkroeten sehen koennen. Da der Strand mit Lavasteinen uebersaeht ist, zogen wir uns Tauschschuhe an, bewapneten uns mit Schnorchelsachen und liefen ueber die Steine ins Meer. Johan, nur wenige Meter tief im Wasser, erschrak ploetzlich,als vor ihm etwas riesiges vorbei schwom - eine Schildkroete. Wir folgten ihr und fanden 2 weitere, wie sie von den Steinen assen. Wir lagen also im Wasser, beobachteten die Schildkroeten vor uns und die Fische unter uns. Einfach wahnsinn. Dann gingen wir fuer einen Spaziergang (mit der Hoffnung, mehr Tiere zu sehen) an der Kueste entlang und fanden eine Schildkroete auf den Steinen ausserhalb des Wassers liegen. Erst dachten wir, sie sei tot. Doch dann bewegte sie ihren Kopf ein wenig und oeffnete die Augen. Wir wussten nicht, ob es ihr gut ging. Also fragten wir die Leute, die hier wohnten. Doch sie meinten, sie sonne sich nur. Das sei normal. Also vertrauten wir denen und liefen zurueck um ein paar Bilder zu schiessen - nun da wir wussten, dass es ihr gut ging.

Danach fuhren wir zu den "steam vents" (das sind Risse im Boden, aus dem heisse Luft und Dampf vom Vulkan austritt). Als wir unseren Wagen parkten, trafen wir auf einen aelteren Hawaiianer. Er erklaerte uns, wo wir die Risse im Boden finden wuerden und berichtete, dass dort eine Hoehle sei, in der es warm wie in einer Sauna sei. Wir liefen durch den Regenwald, bergauf und ab, bis wir die Risse und Loecher im Boden fanden. Schon von weitem kann man den Dampf hier und dort sehen. Wenige Minuten spaeter, fanden wir auch die Hoehle. Der Eingang war winzig, also zwaengten wir Maedels uns hinein (ich war in meinem neuen Kleid gekleidet, was ich nicht einsauen wollte. Also bin ich nur in Unterwaesche hinein). Hinein gezwaengt und ja, es war super warm drin. Die Hitze und der Dampf kam aus dem Boden, ein paar Bretter wurden hineingebaut. Einfach wahnsinn. Da standen wir nun in einer naturgebildeten und vom Vulkan erhitzten Sauna! Danach ging es zum Mexikaner fuer ein Abendessen und ein paar Drinks namens "lava flow" (fliessende Lava).

DONNERSTAG
Bevor unser Flieger zurueck nach Honolulu ging, fuhren wir noch in den Vulkan Nationalpark, wo wir auf den Vulkan hinauf fuhren und in den Krater schauen konnten. Aus der Ferne sahen wir die Gase hinausstroemen. Unglaublich. Wir waren so nah. Dann ging es zur 'Lava Tube'. Eine schlauchartige Hoehle von Lava geformt. Da wird es einem schon komisch, wenn man ueberlegt, dass hier mal Lava durchgeflossen ist.

Dann ging es zum Flughafen und zurueck nach Honolulu.

Ins hotel eingecheckt und gleich fuer die Dinner Party fertig gemacht. Die Party fand in einer Bar auf dem Dach eines Hochhauses statt (open air). Erst gab’s lecker Essen und dann wurde unter freiem Himmel getanzt. Einfach super. Allerdings war es so tropisch warm, dass man schon sitzend schwitzte. Die Musik war okay, leider haben sie hier einen anderen Tanzstyle – dominikanisch (viele schnelle Schritte, viel Styling ohne wirklich mit dem Tanzpartner zu tanzen). Nach einigen Stunden hatten Johan und ich dann genug und wollten zurueck ins Hotel fahren. Auf dem Weg hinunter, kamen wir an einer Spielhalle vorbei - Dave & Busters, wo wir halt machten und den Abend mite in paar Spielen ausklingen liessen. Hier laedt man eine Karte mit Geld auf, steckt diese dann in die Maschine und dann bekommt man Punktetickets, die man dann im Laden gegen Plueschtiere und anderen Ramsch einloesen kann. Wir gingen mit rund 1300 Punkten nach Haus – Wir sehen uns wieder, Dave & Busters. :o)

FREITAG
Heute fuhren wir erst einmal ins Einkaufszenter, guenstig Klamotten einkaufen, danach an den Strand (der ist hier uebrigens Weiss – aus Australien importiert). Da wir hier hauptsaechlich fuer das Bachata Tanzevent sind, gaben Johan und Kari am Nachmittag dann einen Zouk Workshop (ich half aus als "tech support"). Zum Abendessen gings ins "Tiki" wo wir gegrillten Tunfischfillet mit Wasabikartoffelbrei assen. Als Vorspeise gab es Broetchen mit Vanillebananenbutter. Super lecker. Danach zum Bachata-Tanzevent, tanzen bis spaet morgens.

SAMSTAG
Heute Morgen haben wir die kostenfreie Bimmelbahn zum Einkaufszentrum genommen und somit eine Rundtour durch die Stadt gemacht. Die Bahn war allerdings frei, da sie uns erst einmal an der Touristenfalle “Hawaii Shop” aussteigen liessen. Nach einer laengeren Shoppingtour, fuhren wir dann zurueck und gingen zur Strandparty (Tanzen am Strand). Eine der anderen Tanzlehrer aus Hawaii gab einen Workshop hier.

Da Johan und Kari heute Abend ihren Auftritt hatten, mussten sie noch trainieren. In der Zeit ging ich dann mite in paar Freunden zum Abendessen in ein Seafood Restaurant und hatte leckeres Sushi (der ‘Ahi’ Tunfisch ist hier dunkel lila, zergeht auf der Zunge). Der Auftritt lief sehr gut und zwischen all den anderen Auftritten, die irgendwie alle gleich aussahen (dominikanisch halt) war Johans Routine etwas besonderes. Alle waren sehr begeistert. Leider war die Musik danach nicht wirklich nach unserem Geschmack.


SONNTAG
Am fruehen Morgen hatten Kari und Johan dann ihren Bachata Workshop. Ich machte einen Spaziergang durch die Stadt. Danach lecker Pizza zum Mittag im Italiener, wo sie Johan’s Bestellung vergassen und er mir erstmal beim Essen zusehen durfte.

Nachmittags gingen wir dann an den Strand zum ‘paddle boarding’ (man steht auf einem ueberdimensionalen Surfbrett mit einem Paddel in der Hand). Harte Arbeit fuer den ganzen Koerper. Wir blieben dann bis zum Sonnenuntergang am Strand und im Wasser. Es war herrlich warm. Dann nahm ich Johan und Kari zur Sushibar, in der ich gestern war, zum Abendessen.

Heute ist Halloween und alle verkleiden sich hier - die Ammies! lol Mein Kostuem bestand aus Bandagen, meinem diamantenbesetzten BH und einem Fransenrock - sexy Mumie oder so. lol Die Halloweenparty war ganz gut. Viele hatten sich verkleidet und dann wurden die 5 besten Kostueme gewaehlt. Natuerlich musste jeder Bewerber zeigen, was er ist. Wir hatten Michael Jackson, einen Kopflosen, einen Muskelmaniak, einen Kungfufighter, einen Strauss usw. Die 5 Preise waren ein VIP-ticket zur naechsten Tanzveranstaltung in Sydney, Seattle, Tokyo, Reno und San Franzisco.

MONTAG
Am Morgen wechselten wir das Hotel. Dieses hier wird gerade renoviert, daher der guenstige Preis. Unser neues Hotel ist ein 5 Sterne Hotel, selber Preis, dafuer hat es einen Pool mit Bar, privaten Strand und sieht super chic aus. Nachdem wir eingecheckt hatten, schauten wir uns erstmal um. Ab zur Pool area und runter zum Strand (2 Minuten entfernt), wo wir entdeckten, dass wir sogar eine private Lagune haben. Wir schauten uns nach einer Massage um. Hier im Hotel ist es leider zu teuer, dafuer gibt es guenstige um die Ecke. Werden eine Massage fuer morgen buchen. Dann buchten wir eine Luau (polinaesiche Tanzshow mit Dinner und Cocktails) fuer morgen Abend und eine Schnorcheltour fuer Mittwoch.

Nachmittags gingen wir dann an unserem Privatstrand schnorcheln. Erst schnorchelten wir in der Lagune, wo hunderte Fische drin waren. Dann versuchten wir es im Meer. Leider ist es so steinig, dass es kaum Spass bringt, dort zu schwimmen.

Nachdem wir am spaeten Nachmittag die Poolbar ausgecheckt hatten (mit einem leckeren Cocktail), fuhren wir zum nahegelegenen Einkaufszentrum, zu 'Dave & Busters’ – Ja, schon wieder. Vor dem Zenter lief ein Kostuemwettkampf (hier in den USA ist Halloween sehr beliebt, jeder ist verkleidet und ueberall bekommt man Suesses). Wir setzten uns und schauten uns den Wettkampf an. Neben uns war ein kleiner Stand aufgebaut, an dem sie verkleideten Kindern Suesses austeilten. (Hier geht man von Haus zu Haus, in Grossstaedten von Laden zu Laden) Zurueck in ‘Dave & Busters’, spielten wir den ganzen Abend an den Maschinen, hatten Abendessen (mein Gericht kam mit einer $10 Spielkarte - yeah) und spielten ein wenig mehr. Einige Leute vergassen ihre Tickets in den Maschinen, die sammelte ich dann ein. lol Da das unser zweites Mal in ‘Dave & Busters’ war und wir die ganze Nacht spielten (Einsatz rund $100) hatten wir am Ende 4239 Punkte zusammen. Mit unseren Punkten gingen wir dann in den Laden und suchten uns ein super weiches Plueschschaf und eine Plueschgiraffe (1m gross) fuer 4300 Punkte aus. Uns fehlten aber 61 punkte und ich wollte beide haben. Ich ging in meinem Kopf durch, welche Maschine schnell genug Tickets auswerfen wuerde, als der junge Mann hinter dem Tresen ploetzlich eine handvoll Tickets aus seiner Tasche zog (vermutlich macht er das selbe wie ich. Die Tickets aus den Maschinen holen, die Andere vergessen haben) und addierte diese zu meiner Karte und voila - 4312 Punkte. Damit gehoerten beide mir! :o) Ich versuchte ihm dafuer Trinkgeld zu geben (das ist hier so ueblich, jeder erwartet Trinkgeld, da das Grundgehalt so schlecht ist), aber das wollte er nicht annehmen. Das Schaf heisst nun Dave und die Giraffe Busters.

DIENSTAG
Nachdem wir unsere Waesche gewaschen und gefruehstueckt hatten, buchten wir uns fuer eine einstuendige Massage ein. Super entspannend. Danach ging es direkt zur Bushaltestelle, wo uns ein Tourbus abholte, um uns zur Luau nach 'Paradise Cove' (eine Stunde entfernt) zu bringen. Hier wurden wir mit einer echten Blumenkette und einem Drink empfangen. Ich hatte meinen Ausweis im Hotel vergessen, somit bekam ich ein “non-alcohol”-Armband. Na super. Paradise Cove (eine Nachbildung eines alten polinaesischen Dorfes) war wie ein Camp mit verschiedenen Aktivitaeten aufgebaut. Ein Fischer zeigte, wie sie damals fischten; ein junger Mann erkletterte in 12 Sekunden eine Palme und streute Blueten ueber uns. Sie zeigten, wie sie damals kochten (unter der Erde); wir lernten den Hula Tanz; wir schwommen im Kayak und bekamen ein Tattoo (gemalt, nicht gestochen) - ich bekam einen Gecko am Knoechel. Zur Tanzshow sassen wir direkt vor der Buehne, super. Erst servierten sie unser Essen - all you can eat - dann Getraenke (schoen den Arm mit dem Armband unter dem Tisch verstecken, damit ich einen Cocktail bekomme) und dann began die Show. Taenzer und Taenzerinnen, Feuershows und ich ging mit einigen anderen Freiwilligen auf die Buehne und tanzte den Hula. War super spassig.
Gegen 22 Uhr waren wir zurueck im Hotel und sprangen nochmal in den Pool. Dort sah ich dann eine Sternschnuppe.

MITTWOCH
Unseren letzten Tag in Hawaii wollten wir so richtig geniessen. Also wurden wir gegen 9 Uhr morgens abgeholt und nach Hanauma Bay gebracht - der beste Ort zum Schnorcheln. Die Kueste ist eine kleine Bucht, eine Stunde entfernt, und wird vom Staat beschuetzt. Man zahlt Eintritt und man muss ein Video ansehen (was man darf und was nicht). Dann Flossen und Brille an und ab in die Fluten. Das Wasser ist ziemlich flach. Wo es tiefer wird, ragen Felsen auf. Dort versteckten sich hunderte verschiedene Fische. Ein kleiner Fisch schwomm mit mir spielerisch um die Wette und kam so nah an mich ran, sodass er sich manchmal hinter und unter mir versteckte. Als wir so herum schwommen, ‘schrie’ Johan ploetzlich unter Wasser. Ich wunderte was er wollte und er zeigte auf die Steine unter mir. Dort sah ich ihn dann auch – ein Oktopus lukte aus seinem Versteck. Leider kam er nicht heraus aber dennoch war das ein super Erlebnis. Nach rund 3 Stunden im Wasser, holten wir uns natuerlich auch noch einen Sonnenbrand - am letzten Tag in Hawaii. :o)

Dann ging es wieder zurueck zum Hotel und ab zum Pool, bevor wir zum Abendessen ein letztes mal aus gingen.

DONNERSTAG/FREITAG
Am Morgen gegen 5.30 Uhr buchten wir uns aus dem Hotel aus und fuhren zum Flughafen, zurueck nach Australien - Byron Bay (Ostkueste). Unser Flieger ging direkt zur Goldcoast (rund 10 Stunden Flug) und dann nahmen wir einen einstuendigen Bus nach Byron Bay. Durch die Zeitverschiebung war es nun schon Freitag Abend. Wir bezogen unsere Raeume – ich war zu muede, um auszugehen. Die Anderen gingen noch aus, zum Byron Latin Fest (Der Grund, warum wir hier sind).

SAMSTAG
Wir schauten uns im Hotel um, dann gingen wir in ein Strandrestaurant zum Fruehstueck. Nach einer kleinen Shoppingtour, verbrachten Johan und ich den Tag am Strand. Wir surften den ganzen Nachmittag auf den hohen Wellen (body surfing). Zum Abendessen trafen wir uns mit der Adelaide Truppe beim Mexikaner. Danach gingen alle zur Tanzparty. Da ich mir kein Eventticket gekauft hatte (ich wollte nur entspannen), blieb ich im Hotel und schaute ein paar Movies.

SONNTAG
Da Johan und Kari heute fuer Workshops beim Event sein muessen, entschied ich mich dazu, den ganzen Tag am Strand zu verbringen. Das Wetter war einfach herrlich. Erst besuchte ich den Sonntagsmarkt, dann lag ich fuer eine Weile in der Sonne, dann Spazierte ich zum Aussichtspunkt ‘The Pass’ und wieder zurueck. Zum Abendessen traf ich mich wieder mit der Adelaid Truppe. Diesmal kaufte ich ein Abendticket, so dass ich Johan und Kari’s Auftritt sehen konnte. Die Party ging bis 22 Uhr, dann mussten sie die Raeume wechseln. Da die Musik schrecklich war und die neuen Raeume 20 Minuten mit dem Taxi entfernt waren, entschieden wir uns (Anja und ich), einen Movie-Maedelsabend zu veranstalten.

MONTAG
Da dies unser letzter Urlaubstag war, gingen wir noch einmal gemeinsam aus zum Fruehstueck – wieder ins Strandrestaurant. Gegen 13 Uhr holte uns unser Shuttle Bus ab und fuhr uns zurueck zum Flughafen. Von hier ging es direkt zurueck nach Adelaide. Durch all das Fliegen, hatten wir - Kari, Johan und ich – uns dann auch noch erkaeltet. Gegen 18 Uhr zurueck in Adelaide, nahmen wir dann ein Taxi nach Haus. Wir hatten schwer zu tragen – beide einen grossen Koffer, meinen Rucksack, Johan’s Laptoptasche, einen Kleidersack und Dave & Busters. Als wir aus dem Taxi stiegen, vergassen wir dann irgendwie Johan’s Laptoptasche im Auto. Zum Glueck bekam Johan am naechsten Morgen einen Anruf von der Polizei. Der Fahrer hatte die Tasche dort abgegeben. Gott sei Dank.

Somit ging unser Urlaub zu Ende. Wir hatten eine sehr schoene Zeit.

Montag, 24. Oktober 2011

2011-10 ALOHA

Sitzen im Flughafen, fruehstuecken und warten, dass wir in den Flieger steigenn koennen. 13.05 Uhr werden wir starten, 15.25 Uhr werden wir in Sydney landen. Gegen 18 Uhr gehts dann auf nach Hawaii. Koennen es kaum erwarten. Wurde hier im Adelaide Flughafen auf Bomben getestet - hab bestanden. :)

Werde mich mit aufregenden Geschichten melden, sobald ich zurueck bin.

Bis dann,

Aloha

Freitag, 21. Oktober 2011

2011-10 B-I-N-G-O

9/10/2011
Am Sonntag luden wir Glen und Liam zu Brettspielen zu uns ein. Wir spielten ein neues Spiel "Battlestar Galactica". Wie der Name schon sagt, ist man im All mit Raumschiffen unterwegs und versucht das gegnerische Team zu vernichten. Nachdem wir 'Zahnstocher' gezogen haben, um zu ermitteln, wer mit Liam spielen muss (mit Liam moechte niemans zusammen spielen, da er immer alles an sich reisst - ich habe den kuerzeren gezogen), began das Spiel gleich zu nerven. Wir hatten noch nicht mal begonnen, da schlug Liam vor, dass ich alle meine kleinen Schiffe in sein Mutterschiff packe und er sie erstmal "spazieren" fliegt. Was bliebe mir dann zu tun, ausser ihm zuzusehen?! Wir einigten uns, dass ich eine Flotte von 3 kleinen Schiffen behalten durfte. Da aber jedes Team nur eine bestimmte Anzahl an 'Power' hat, versuchte Liam als naechstes auch meine Energie zu nutzen. Nach einer Weile gab ich nach und liess ihn einfach machen. Zum Glueck konnte ich noch ein Schiff aus seinem Mutterschiff retten, bevor es vom Gegnerteam zerstoert wurde (3 weitere Schiffe von mir wurden dabei mitzerstoert). Somit war Liam raus und ich konnte endlich anfangen zu spielen und, obwohl es anfangs nicht danach aussah, zerstoerte alle 9 Schiffe des Gegnerteams. :)

14/10/2011
Am Freitag waren Johan und ich zum Geburtstags-Dinner bei Freunden eingeladen. Es gab ein malaysisches Gericht - sehr scharf. Danach spielten wir wieder ein paar Brettspiele und Katyshas neuer Hund 'Zoukie' bekam ein paar Streicheleinheiten.

15/10/2011
Am Samstag Abend fuhren wir dann zum Bedford Bingo. Bedford ist nur wenige Minuten von uns entfernt. Ich vermutete einen kleinen Raum mit ein paar aelteren Leuten. Doch als wir den riesigen Raum betraten (ist tagsueber die Speisehalle fuer eine Fabrik), fanden wir uns in einem Raum mit rund 100 Leuten wieder - jung und alt. Wir kauften ein paar Tickets fuer ein paar Dollar, suchten uns einen Platz und warteten bis unser erstes Spiel began - was wir fast verpassten, da wir nicht wussten, wie das Spiel hier funktionierte. Es gab keine B-I-N-G-O Buchstaben auf den Tickets und die Nummern waren anders angeordnet, als ich es kannte. Ein Paar in den 50igern sass uns gegenueber und spielte 6 Felder in einem Spiel (Johan und ich teilten uns 3 Felder). Die Frau war so schnell - die Nummer wurde genannt und nur eine Sekunde spaeter hatte sie sie auf ihren Tickets angetickt. Die Nummern wurden so schnell angesagt, dass wir Probleme hatten, zu folgen. Und trotz ihrer 6 Felder, fand sie noch die Zeit, mir zu sagen, dass ich eine Nummer vergessen hatte anzuticken. Wie machte sie das nur. :o)
Gewonnen haben wir nichts, dennoch hatten wir sehr viel Spass. Wir werden naechsten Freitag wieder hingehen.

Dann kaufte ich mir am Samstag eine Angel, da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, am Sonntag Morgen angeln zu gehen. Johan haette lieber durchgeschlafen, aber hat dann doch nachgegeben und ist mit mir Sonntag Morgen gegen 6.30 aufgestanden. Laut Wetterbericht sollte es meist sonnig sein, am Morgen mit ein paar Wolken. Da wir gegen 7 Uhr los wollten, hab ich mir zwei Pulli's angezogen. Am Meer ist es ja immer kuehler. Johan zog eine kurze Hose und eine duenne Jacke an. Ich dachte mir schon, dass das nicht genug ist. Aber er vertraegt Temperaturen, die ich nicht vertrage, also sagte ich nichts. Dann fuhren wir zum Anglershop, um Koeder einzukaufen. Als der Verkaeufer Johan in seiner kurzen Hose sah, meinte er, wir sollten besser zum Fluss fahren (1 Stunde entfernt), dort sei es nicht so windig. Doch wir hatten keine Zeit und wollten zum um die Ecke gelegenen Steg. Der Verkaeufer schaute uns unglaeubig an, erwaehnte, dass es ziemlich windig sei. Dennoch bestanden wir darauf, dass wir zum Steg wollten. Er muss gedacht haben "Verrueckte Anfaenger!" lol

Draussen war es nicht wirklich windig. Kuehl, wie man es fuer 7.30 erwarten wuerde. Also ab zum Steg, aus dem Wagen ausgestiegen, hat es uns fast weggeblasen. Hohe Wellen, der Strand war ueberflutet und der Wind bliess so stark, dass man kaum atmen konnte. Dennoch schnappten wir uns unser Angelzeug und liefen den Steg hinaus. Umso weiter wir aufs Meer hinaus liefen, umso schlimmer wurde es. Mit meinen zwei Pulli's war es gerade auszuhalten. Johan dagegen hat ziemlich gefroren. Durch die hohen Wellen und den Wind, konnten wir nicht erkennen, ob etwas anbiss oder nicht. Nach einer Stunde war Johan dann so durchgefroren, dass wir einpackten (ohne Fisch) und in ein Cafe fruehstuecken gingen. Eine Stunde spaeter zitterte Johan noch vor Kaelte. lol

16/10/2011
Sonntag Abend kamen dann ein paar Jungs von der Tanzschule vorbei (Johan trainiert ein 'Man-Styling-Team') und jeder brachte etwas anderes zu Essen mit. Johan bereitete einen Braten zu, die Jungs brachten, Salat, Kartoffelauflauf, gruene Bohnen Salat und Kaesekuchen mit. Super lecker.

Freitag ist dann wieder Bingo angesagt und Samstag veranstaltet LDN eine Oktoberfest-Party mit deutschem Bier und einem Loseverkauf mit deutschen Gewinnen (Bierkrug mit Bier, Deutschstunde). Der Erloes im Loseverkauf geht an Johan und Kari fuer ihren naechsten Uebersee-Auftritt in Hawaii. Und dann gehts am Montag schon auf nach Hawaii. Unser Flieger startet 6 Uhr am Morgen nach Sydney und von Sydney dann nach Honolulu. Ich freu mich schon so sehr!

Samstag, 8. Oktober 2011

2011 Tanzvideos

Habe gerade herausgefunden, dass ich mit der neuen Foto-Internetseite sogar 'easy' Videos hochladen kann.

"HERE YOU GO... See me dancing..."

2011-04 Salsa-Auftritt zur LDN-Geburtstagsparty (total nervoes - siehe mein Blick zwischendrin)

2011-09 Zouk-Auftritt zur LDN-Spring Party (laeuft schon besser - waren ja auch nur rund 50 Leute)

2011-10 Zouk-Auftritt in Brisbane 'Brazil Central' (vor ueber hundert Leuten - total relaxed)

Freitag, 7. Oktober 2011

2011-09 Johan's Geburtstag, Mt Lofty, Zouk Performance

21.08.2011 SO
Johan und ich haben uns am Sonntag mit ein paar Freunden zum Paintball spielen verabredet. Dafuer sind wir in die Berge gefahren (rund eine Stunde fahrt). Dort sind rund 27 verschiedene Spielfelder vorhanden - Taeler; ein Feld mit See in der Mitte des Spielfeldes; mit zwei Wachttuermen mit Fahnen; mit nur einem Wachtturm usw. Johan und ich waren im roten Team mit 5 Anderen, gegen das schwarze Team von 5 Spielern. War super witzig. Das schwarze Team hat in all den Spielen nur einmal gewonnen. Und als wir auf dem Spielfeld mit den zwei Wachttuermen spielten, mussten wir versuchen, die gegnerische Flagge zu stehlen und zum eigenen Wachtturm zu bringen. Ich versteckte mich in unserem, um die Fahne zu beschuetzen. Dann kam ploetzlich ein Gegenspieler von hinten in unseren Turm geschlichen - wir haben uns beide erschrocken und dann rannten wir im Kreis und versuchten uns gegenseitig abzuschiessen. Wir trafen uns dann etwa zeitgleich, aus einem Meter Entfernung und waren beide raus. Mich traf man direkt in die Rippen, neben meiner schusssicheren Weste. :o)
Dann spielten wir im Spielfeld mit nur einem Wachtturm. Das schwarze Team musste den Turm bewachen und wir mussten den Huegel (mit viel Gestruepp) hinunter laufen und versuchen, den Turm zu erobern (beruehren). Als ich etwa den halben Weg runter war, hatte ich keine Munition mehr. Nun hatte ich nur zwei Chancen. Warten, bis das schwarze Team ausgeloescht ist und so wuerde ich ueberleben oder alles riskieren und ohne Munition an den Turm heran schleichen und versuchen ihn allein zu erobern - ohne getroffen zu werden. Ich waehlte die zweite Variante. Also schlich ich von Busch zu Busch, verhielt mich ganz ruhig und schlich um den Turm herum zur Rueckseite. Als ich die Rueckseite erreichte, sah ich, dass sich einige vom gegnerischen Team im Turm aufhielten. Doch sie hatten alle Haende voll zu tun, also sprang ich ueber die letzten Buesche, die mich von Turm trennten und rannte zum Turm... und eroberte ihn. Damit hatten wir das Spiel gewonnen.

Auf dem Rueckweg hatte allerdings einer unserer Freunde einen Unfall. Die Strassen sind hier sehr kurvig und Aaron (unser Freund) ist noch sehr unerfahren als Fahrer. Der Wagen muss sich um 360 Grad gedreht haben, bevor er mit der Schnautze in die Planke fuhr. Ihm ist zum Glueck nichts weiter passiert. Er hatte wirklich Glueck. Der Unfall geschah zwischen zwei Kurven - entgegenkommender Verkehr haette nicht mehr rechtzeitig bremsen koennen. Anstatt alle zusammen zum gemeinsamen Abgrillen zu fahren, warteten wir nun fuer Stunden, bis Hilfe kam. Die Polizei und der Autoservice wollten erst nicht kommen. Dann kam die Polizei doch noch und die Feuerwehr und der Abschleppdienst und der Krankenwagen...

Wir sind dann aber doch noch zum Grillen zu Simon gefahren und genossen ein paar Wuerstchen, Bouletten und Fleischspiesse.

25.08.2011
Bei mir gehts gerade drunter und drueber. Es hat sich herausgestellt, dass meine Visaagentin gar keine richtige Agentin ist - nur eine Assistentin. Meinen aktuellen Agenten (der, der alles unterzeichnet) habe ich noch nicht einmal zugesicht bekommen. Und die Frau, die mein Visa bearbeitet hat, hat keine Ahnung davon, was sie tut. Nachdem man mich also falsch informiert hatte, dass ich nach einreichens des Visaantrages weiterhin fuer meinen Boss arbeiten koennte (mein working-holiday-visa hat die Richtlinie, dass ich alle 6 Monate das Unternehmen wechseln muss), musste ich nun Hals ueber Kopf aufhoeren, fuer ihn zu arbeiten. Das war ein ziemlicher Schock fuer alle. Nun habe ich mich also selber auf die Beine gemacht und bin zur Einwanderungsbehoerde gegangen und habe alle meine Fragen gestellt und endlich beantwortet bekommen (von meiner "Agentin" bekam ich immer nur ein "muss ich nachfragen" und dann doch keine Antwort oder eben die Falsche.
Es hat sich herausgestellt, dass meine "Agentin" zu spaet einen Verlaengerungsantrag fuer meine Arbeitserlaubnis eingereicht hatte. Nun kann es bis zu 2 Wochen oder laenger dauern, bis ich meine Erlaubnis bekommen, mit meinem derzeitigen Boss zu arbeiten. :o( Ich hoffe, dass sich das alles schnell klaert. Es ist ja nicht so, dass ich gar nicht arbeiten darf, muss halt nur jemanden finden, der mich fuer nur 6 Monate einstellen wuerde - aber ich wuerde schon gern bleiben, wo ich war und mein Boss und meine Kollegen wollen mich auch behalten.
Nun muss ich also noch ein paar Formulare ausfuellen und mein Boss muss noch einen Brief schreiben, dann ist das hoffentlich okay. Ich kann euch sagen, die letzten Tage haben mich ganz schoen mitgenommen. Da denkt man, man kann sich endlich niederlassen mit Job und allem und ploetzlich das. Haette ich der "Agentin" geglaubt und die Unterlagen von der Regierung nicht selber durchgelesen und hinterfragt, haette ich nie gewusst, dass ich ploetzlich illegal arbeiten wuerde, was mir mein Visa kosten koennte - ich muesste Australien sofort verlassen und duerfte nicht wiederkommen.
Habe aber das Richtige getan und aufgehoert zu arbeiten. Nun muss ich nur warten und hoffen, dass ich meine Arbeitserlaubnis verlaengert bekomme. Drueckt mir die Daumen. Ansonsten heisst es wieder 'Job suchen'...

26.08.2011 FR
Nachdem ich auf dem Rueckweg von meinem Boss war (wir hatten ein Gespraech, wie es weitergehen koennte), erhielt ich endlich den erloesenden Anruf – meine verlaengerte Arbeitserlaubnis ist eingetroffen. Yee ha.

27.08.2011 SA
Am Wochenende feierten wir dann Johan’s Geburtstag nach Malaysischer Tradition – gekleidet in traditionellen malaysischen Kleidern und malaysischen Gerichten. Seine Mutter sendete extra Sachen fuer uns her und wir verbrachten zwei Tage in der Kueche – gegrillten Fisch eingelegt in Chillie, verschiedene Curry’s, Kokosnuss-Reis u.u.u. Da es angenehm warm war, zuendeten wir draussen wieder ein Feuerchen an.

28.08.2011 SO
Da zwei unserer Freunde im Oktober den Mt Everest besteigen warden und dafuer fleissig hier ueben, entschieden wir uns heute, mit zu gehen. Simon und Ryan, beide mit 20L Wasserflaschen im Rucksack bewapnet, und Johan, Antonia und ich, ohne schwere Last, begaben uns also gegen Mittag nach Mt Lofty, um vom Wasserfall „Gully“ auf den Berg „Lofty“ (727m) hinauf und hinunter zu wandern. Hinauf brauchten wir ungefaehr 1.5 Stunden, hinunter (wir nahmen den laengeren Weg am Wildpark „Cleland“ vorbei) ungefaehr 2 Stunden. Die Ansteige ist an manchen Stellen fast senkrecht und man kann fast mit allen Vieren voran gehen. Oben angekommen, erreicht man „Mt Lofty Summit“ – eine Aussichtsplattform mit Restaurant. Hier genossen wir einen Apfelpie, bevor wir uns an den Abstieg machten. Durch den Nationalpark (wo wir auf ueber 10 Koalas stiessen), am Wildpark „Cleland“ vorbei (wo wir ein Kangaroo Joe erblickten), zum Ausblick zum Meer und zurueck zum Wasserfall.

Am Abend, trotz Erschoepfung, gingen wir dann ins Restaurant „Sparrows Kitchen“. Ich ersteigerte einen Gutschein fuer ein Dinner mit Tapas, Wein und Sangria fuer zwei. Das Essen war okay, nur super wenig, fuer den Preis, den man dort zahlt. Die Bedienung war super schlecht. Mussten ewig auf Getraenke warten. Zum Glueck hatte ich einen Gutschein. :o)

04.09.2011 SO
Diese Woche wird in Adelaide die „Royal Adelaide Show“ veranstaltet – Tierausstellungen, Karussell, Essstaende, Shows, etc. Ein riesen Fest fuer Gross und Klein. Dort verbrachten wir dann also den ganzen Sonntag bei herrlichem Sonnenschein. Sahen uns Hunde- und Katzenzuechter an, eine Reptilienshow, Schwertschlucker, Misses Super-Beweglich, ein Artist hob einen Kasten mit gefuellten Milchflaschen mit seiner Zunge und ein Anderer hob eine Autobatterie mit seinen Nippeln an (nachdem er die Ketten, die Nippel und Batterie verbunden, aufgeladen hatte). Und zwischendurch gab’s dann Zuckerwatte! Was fuer ein Tag.

05.09.2011 MO
Heute starteten wir unsere neue „Diaet“. Wir bestellten zum ersten mal unser Essen bei „Lite ’n easy“. Die bereiten alles vor, sodass man das Essen nur aufwaermen muss und somit schnell und gesund essen kann. Nun gibt es also nur noch vorgefertigtes Mittag und Abendessen – und davon nicht viel. Als wir vor unserem ersten Gericht sassen, sahen wir uns an und fragten uns „Ist das alles?“ Dafuer hatten wir mit dem Trockeneis, das in der Aufbewahrungsbox war, sehr viel Spass (siehe Bilder).

15.09.2011 DO
Wir haben uns dazu entschlossen, nach einem neuen Haus umzuschauen. Nachdem unser Vermieter den Preis angehoben hatte, wollten wir mal schauen, was so fuer den gleichen Preis auf dem Markt ist, ausserdem wollen wir naeher zum Strand. Wir fanden auch gleich ein Haus, dass uns super gefiel. Helles Wohnzimmer mit offener Kueche und schoenem, kleinen Garten. Leider stellte sich heraus, dass sie vom Mieter erwarteten, Wasser zu bezahlen (ist hier nicht wirklich ueblich, wir zahlen momentan kein Wasser). Also dann doch nicht umziehen...

Mitte September lag ich dann fuer eine ganze Woche mit einer Nasennebenhöhlenentzündung im Bett. Und das so kurz vor unserem Tanzauftritt Ende September. Also schonte ich mich fuer zwei Wochen und trainierte dann in der letzten Woche nochmal ganz stark.

23.09.2011 FR
Nach unserem letzten Zouk Tanztraining, hiess es dann Diamanten an unsere Kostueme kleben und noch schnell braeune durch einen „spray tan“ bekommen. Fuer mich, ist Diamantenkleben die schlimmste Arbeit, die man mir geben koennte. Dieses rumgefiddel mit den kleinen Diamanten und dem Kleber. Die endeten ueberall ab, nur nicht am Kostuem. War ich genervt...

24.09.2011 SA
Heute Abend veranstaltete LDN (unser Tanzstudio) dann das Fruehlingstanzfest mit verschiedenen Tanzauftritten, darunter unser Zoukauftritt und einer Alien-Zouk-Choreography. Ich dachte, ich wuerde super aufgeregt sein, zumal die Probe ziemlich schlecht fuer uns lief. Wir hatten ziemliche Probleme mit dem Lift (die Maenner mussten die Tanzpartnerin an der Huefte hochheben, so dass wir auf unserem Ruecken lagen und dann im Kreis drehen). Wir haben es zeitlich nicht hinbekommen. Ausserdem hatte mich das Licht bei der Probe geblendet, dass ich in allen Drehungen die Orientierung verlor und nicht mehr wusste, wo ich hin musste oder wo Lohan stand. Dann trat Johan auf meinen Fuss - wer die Schuld daran hatte, war noch nicht ausdiskutiert :o) - so dass ich nicht „dippen“ konnte. Im Grossen und Ganzen, war es ein flop. Aber es heisst ja immer, wenn die Probe schlecht wird, wird der Auftritt super. So war es dann zum Glueck auch.
Wir machten uns also fertig - Kostuem an, geschminkt und dann war es soweit. Unsere Auffuehrung war die Erste. Als wir hinterm Vorhang warteten, stieg meine Nervoesitaet. Zum Glueck waren wir ein grosses Team, sodass wir uns gut Mut zusprechen konnten. Dann ging der Vorhang auf und wir performten unseren Tanz. Alles lief super, die Leute jubelten und unser Team gab ihr bestes. Nach nur wenigen Minuten war es dann auch schon vorbei. Wir schauten uns noch die Anderen Auftritte an und tanzten danach bis 2 Uhr morgens. Zum Glueck konnten wir am Sonntag ausschlafen, bevor wir zum Brunch in ein Cafe gingen.

27.09.2011 DI
Heute hatten wir unser letztes Training, bevor es am Wochenende nach Brisbane zum „Brazil Central Zouk Event“ ging. Dort werden wir vor ueber hundert Leuten auftreten. Da Johan im anderen Raum Tanzunterricht gab, musste ich mit James trainieren. Der ist allerdings einige Koepfe groesser als Johan, sodass das Training ziemlich witzig wurde. Ich musste mich so sehr umstellen, da James natuerlich auch laengere Arme hatte und beim „Dippen“ ging es dann viel weiter hinunter. Leider gab es dann auch einen kleinen Unfall zum Ende. Im letzten Durchlauf, stiess ich dann meine Augenbraue an James Ellbogen. Da sah ich dann fuer einem Moment Sterne. Zum Glueck hatte sich mein Auge nicht verferbt – nur leicht geschwollen...

30.09.2011 FR
Am morgen gegen 9 Uhr ging unser Flug nach Brisbane „Brazil Central“. Wir trafen uns mit dem gesamten Team am Flughafen. Rund 2 Stunden Flug plus Zeitverschiebung, landeten wir gegen Mittag bei super sonnigem Wetter. Erstmal ins Hotel und eingecheckt, dann zum Mittag mit unserem Team getroffen und dann ging es Nachmittags dann zum Event - erst Probe, dann fertig gemacht und abends dann aufgetreten. Ich war gar nicht nervoes. Nicht mal, als wir neben der Buehne standen und auf unseren Aufruf warteten. Es lief ziemlich gut. Ich glaube, ich hatte dieses mal sogar ein richitgen Buehnen-Gesichtsausdruck. Super. Dann tanzten wir bis spaet in die Nacht.

Samstag, gegen Mittag, aufgewacht und an ein paar Tanz-Workshops teilgenommen (und viel gelernt), dann abends wieder bis spaet getanzt.

Sonntag wieder gegen Mittag raus (das Aufstehen viel dann schon etwas schwerer), zu den Tanz-Workshops und abends bis kurz nach Mitternacht getanzt.

Dann zum Hotel mit unserem Team Pizza essen, gegen 3.30 Uhr morgens ins Bett und eine Stunde spaeter (4.30 Uhr) wieder aufgestanden, damit wir den 6.15 Uhr Flug am Montag Morgen nicht verpassten. Zu Haus angekommen, dann nur noch ins Bett und ich schlief bis kurz vor 20 Uhr. Zum Glueck war Feiertag...

Nun bin ich erschoepft, muede und mein ganzer Koerper tut mir weh. Dennoch bin ich froh, dass ich nach Brisbane geflogen bin. Ich hatte super Taenze und richtig viel Spass (und ich hab so viel gelernt).

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