Montag, 17. Juni 2013

2013-06 Malaysia - Kuala Lumpur 2



Montag, 17.06.2013
Zum Fruehstueck fuhren wir in die Innenstadt. Wir bestellten Roti mit Curry, was ein typisches malaysisches Fruehstueck ist. Fuer mich gab es Roti Banana (Bananenstuecke im Teig). Curry zum Fruehstueck vertraegt mein Magen nicht.

Danach ging es zum Friseur. Wie letztes mal, bekamen wir drei (Johan, Lilian und ich) einen neuen Haarschnitt. Nach einer kurzen Einkaufstour, um malaysische Fruecht (Mangosteen, Langsat, Rambutan, Wasserguava) fuer mich zum probieren zu kaufen, ging es zu einem anderen Ortsteil, um Durian (stinkende Frucht) fuer Johan zu kaufen. In der Naehe des Durianstandes, war ein Goreng Pisang (frirtierte Bananen) Stand. Davon auch noch einige Stuecke mitgenommen, fuhren wir zurueck. Zuhause angekommen, probierte ich von allem (nur nicht Durian, den Fehler hab ich einmal gemacht). Die Fruechte sind sehr waessrig und suess. Genau mein Ding.

Frittierte Bananen

Malaysische Fruechte

Am Nachmittag hatte Lilian einen Termin fuer Johan mit einem Fitnesstrainer gemacht. Waehrend er fuer eine Stunde schufftete, bekamen wir eine 30minuetige Fussmassage im Thaishop nebenan. Schon als wir den Shop betraten, fuehlte ich mich entspannter. Die Musik und die Gerueche... Erst wuschen sie unsere Fuesse, dann geleiteten sie uns in einen verdunkelten Raum. Wir legten uns auf super weiche Liegen. Sie legten uns eine Augenmaske auf und dann massierten sie dahin. Habe mich nun dazu entschieden, dass ich mich in Adelaide nach einem Thai Massageplatz umsehen werde und einmal pro Woche oder jede zweite Wohche eine Massage haben werde.

Zum Abendessen trafen wir uns mit Johan's Vater und seiner neuen Frau. Ich hatte sie zuvor noch nicht kennen gelernt. Beide sind Kettenraucher und rauchten auch im Auto, was mich sehr nervte. Dennoch sind sie sehr nett. Wir fuhren in die Innenstadt und liessen uns in einem offenstehenden indischen Strassenrestaurant nieder. Kein fuenf Sterne Restaurant. Wuerde nicht mal einen Stern verdienen, aber in malaysischem Standard ist das normal. Das Essen war gut. Ich orderte Tandoori Huehnchen und KaeseNaan (Brot). Ich probierte Johan's 'Honighuehnchen'. Was man bei dem Namen erwartet ist ganz und gar nicht, was man bekommt. Die Marinade war so scharf, dass es mir Traenen in die Augen trieb.
Nach dem Essen und einem Kaffee in einem Strassencafe, gab uns Johan's Vater noch eine Stadttour durch Kuala Lumpur.

Sonntag, 16. Juni 2013

2013-06 Malaysia - Kuala Lumpur



Samstag, 15.06.2013
Nun endlich war es soweit. Noch einmal zur Arbeit, dann die letzten Sachen gepackt und auf ging es nach Melbourne.

Unser Flieger verliess den Flughafen kurz nach 19.00 Uhr und nachdem man mich auf Drogen oder Spraengstoffen untersucht hatte, machten wir es gerade noch rechtzeitig zum Flieger.

Nach einer Stunde Flug, landeten wir schon in Melbourne. Unser Hotel erreichten wir zu Fuss. Das Ibis Budget Hotel war ein Wuerfel, aus mehreren Quadraten, welche die Zimmer darstellten. Ohne einen Lift, mussten wir unser Gepaeck die Treppen in den dritten Stock hochhiefen. Das Zimmer war super klein, ein Doppelstockbett, ein Duschwuerfel, das Waschbecken in der einen Ecke des Zimmers und ein Ecktisch in der Anderen. Zum Glueck blieben wir nur eine Nacht, bevor unserer Flieger am naechsten Morgen abhebte.

Am Abend trafen wir Natalie und Neil, die uns zum Abendessen in die Melbourne Innenstadt ausfuehrten. Natalie und Johan kannten sich aus Kinderzeiten von Malaysia. Wir gingen in ein Indonesisches Restaurant und hatten fritierte Huehnerbrust und Rindfleisch-Wraps.



Sonntag, 16.06.2013
Der Wecker klingelte erbarmungslos gegen 7 Uhr frueh. Wir machten uns fertig, liefen zurueck zum Flughafen, schnappten uns einen Kaffee und ein Croissant zum Fruehstueck, bevor unser Flieger kurz nach 9.30 Uhr abhebte. Wir buchten PremiumKlasse. Unser Sitz war Nummer 1. Wir hatten ausklappbare Sitze, ein richtiges Kissen und Decke und so viel Platz, was den Flug sehr angenehm machte. 


Man fragte uns, wann wir unser Essen wollten, welches wir orderten, als wir den Flug gebucht hatten. Erst brachten sie mein Essen. Ich oeffnete es und es war Nasi Lemak. Johan wunderte sich, ob ich das Gleiche wie er bestellt hatte. Ich war mir nicht sicher, doch glaubte, dass ich Nasi Lemak ebenfalls geordert hatte. Nach etwa einer halben Stunde kam endlich sein Essen, ich war fast fertig mit meinem. Johan hatte sich schon so sehr auf Nasi Lemak gefreut. Er oeffnete den Deckel und hervor kam... die Lasagne die ich geordert hatte. Ups. Ich war so froh. Die Lasagne sah sehr oelig aus. Johan war so genervt.

Wir erreichten Kuala Lumpur gegen 16 Uhr, warteten fuer eine halbe Stunde in der Zollschlange, wurden mehr oder wenigr nur durch gewunken und traten danach raus auf die Strasse. Es war sehr schwuel und um die 35 grad. Menschen draengten sich auf den Gehwegen.

Johan's Eltern wollten uns abholen, doch von ihnen war keine Spur. Wir liefen umher und hielten nach ihnen ausschau, doch nichts. Wir fanden ein paar Muenztelefone, doch hatten keine Muenzen. Also kaufte ich einen Donut, um ein paar Muenzen zu erhalten. Doch mehr als die Haelfte der Telefone funktionierten nicht. Nach vielen Versuchen, klappte es dann doch und wir erreichten Johan's Mutter.

Nach ein paar Stunden entspannen auf der Couch in deren Penthouse (wir wurden in einer leerstehenden Wohnung zwei Stockwerke tiefer im 12. Stock einquartiert), ging es zum Abendessen zu Sui Sui.

Sui Sui ist ein freiluft 'Restaurant'. Genauer beschrieben, ist es ein Platz zwischen Baeumen und Palmen, mit Wellblech ueberdacht, Tischen und Stuehlen darunter und einer Kueche in der Mitte. 


Es gibt hier kein richtiges Menue. Man setzt sich und fragt, wonach man Lust hat. Johan erzaehlte mir, einmal kam seine Mutter mit einer Freundin hier her, mit einem Fisch in der Hand und meinte zur Besitzerin: "Hier, kannst du den fuer uns kochen?" und sie taten es. Wir bestellten eingelegte Schweinerippchen, 'City and Mountains' (Tofuberg mit gruenen Bohnenstueckchen und Schweinehackfleischsauce), 'Vietnames Curry' (Curry mit Garnelen und Gemuese), Mantau (fritiertes Brot) und suess-saure Krabbe (fuer mich). Hatte ich zuvor noch nie probiert. Ich kaempfte mich durch den Panzer - super lecker.
 

Samstag, 8. Juni 2013

06-2013 Raumschiff Enterprise AKA Artemis

Letztes Wochenende veranstalteten wir eine PC LAN Party in unserem Haus. Wir planten das Spiel 'Artemis' zu spielen. Dies ist ein Spiel ueber ein Raumschiff, wie Raumschiff Enterprise oder Star Trek. Jeder PC ist eine Arbeitsstation, wie Kaptain, Kommunikation, Techniker, Schiffssteuermann, Waffenmeister. Der Fernseher ist das Raumschiffsfenster. Im Spiel fliegt man umher und zerstoert andere Schiffe.


Um das Spiel noch aufregender (und echter) zu gestalten, dekorierten wir unser Wohnzimmer so, dass es wie ein Raumschiff aussah, mit sehr viel Aluminiumfolie, Lichtern, Sternenhimmelkulisse, einem Mond und einem Alien. Ich kreierte Erkennungsabzeichen/Kommunikationsabzeichen und wir trugen die T-Shirt Farben von Star Trek.

Raumschiffsfenster

Raumschiffsinnenausstattung

"Kaptain, ich glaub, ich sehe Aliens."

Raumschiffsteuerung
 
Ueberwachungsmonitore

Ich faerbte sogar das Essen.


Raumschiffswuerste

Was ihr in meinem Gesicht seht, ist so gewollt. In 'Star Trek' gibt es die Darstellerin "Seven of Nine", die halb Mensch und halb 'Borg' ist. Hat doch Aehnlichkeit...


Wir hatten jedenfalls super viel Spass.

Freitag, 12. April 2013

04-2013 Artprojekt

Mein neues Projekt. Dies war ein alter, weisser Schrank. Ein wenig Farbe hier, ein paar Muscheln dort...


 


 Johan und ich waren zu einer Hochzeit von einer Kollegin eingeladen. Die Einladung war an einem Flip Flop geheftet, mit der Bitte, den Flip Flop mit einer Nachricht zurueck zu geben. Mit ein paar extra Dekorationen, dies ist das Endergebnis.


Montag, 1. April 2013

2013-04 Camping in Robe


 29.03.2013
Wie im letzten Jahr, fuhren wir wieder mit Sam und Sarantos ueber Ostern zelten. Diesmal ging es nach Robe auf einen Campingplatz mit Elektrizitaet - Toaster, Wasserkocher und Radio kamen mit. Sam's Schwester mit Mann und Kindern kamen ebenfalls mit. Wir packten den Wagen Freitag frueh und machten uns auf den vierstuendigen Weg. In Robe angekommen, nieselte es natuerlich.
 

Als der Regen nachliess, stellten wir unser Zelt auf, packten den Wagen aus und spielten erst einmal ein paar Runden Boccia.


Tagsueber versuchten wir unser Glueck mit dem Angeln. Erst fuhren wir nach Beachport und angelten vom Cliff. Leider schlug das Wetter um, die Wellen schlugen hoch und wir gaben auf.


Wir fuhren um die Kueste, zum Steg, wo die Wellen nicht ganz so hoch waren. Hier fischten wir einen kleinen Flathead - gerade mal 10 cm gross. Ohne weiteren Erfolg, fuhren wir zurueck zum Campingplatz.


Nach Sonnenuntergang begaben wir uns zum Steg in Robe. Ebenfalls ohne Erfolg. Einige Leute neben uns fingen einen Fisch - super haesslich. Muss eine Kreatur aus der Tiefe sein...


Am Sonntag versuchten wir unser Glueck dann in einem See, der in den Ocean fliesst. Die See war noch immer raff. Einige Angler zogen einen Fisch nach dem Anderen aus dem Wasser. Wir verbrachten einige Stunden am See und zogen nur kleine Fische und einen Kugelfisch heraus.


Gegen Ende des Tages, viele Angler verliessen den See und wir nahmen ihren Spot ein. Ich zog zwei Lachsforellen aus dem Wasser, die ich am Abend auf den Grill warf. Johan angelte zwei weitere, kleinere, die ebenfalls auf dem Grill landeten.
 

Am Abend fand ich zwei Nashornkaefer, die vom Licht angezogen wurden - maennchen und weibchen. Ich fing sie ein und steckte sie erstmal in zwei Schaumstoffbecher. Ich stach ein paar Loecher hinein und klebte beide Becher mit Klebestreifen zusammen. Ueber Nacht legte ich sie in unser Zelt. Als ich naechsten Morgen nach ihnen schaute, waren sie ausgebuechst. Nach kurzem Suchen, fand ich sie im Zelt. Wieder eingefangen, verstaute ich sie in Plastikbechern. Zu Haus angekommen, richtete ich deren neues Zuhause her. Da sich Nashornkaefer tot stellen, wenn man sie stoert, war ich mir nicht sicher, ob sie die Reise zurueck ueberstanden hatten. Nach kurzer Zeit sah ich allerdings Mister Nashorn sein neues Zuhause untersuchen.

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