Samstag, 13. November 2010

Jet lag...

Nachdem Johan und ich nun zu Sushi-Junkies mutiert sind und quasi mindestens ein Mal woechentlich Sushi essen gehen, haben wir nun sogar eine Bonuskarte bekommen. Nun heisst es, Sushi essen und Punkte sammeln. Was es nicht alles gibt…

Da das Wetter hier sehr wechselhaft ist (ein paar Tage Sonne und heiss, ein paar Tage windig und regnerisch) versuchen wir jeden schoenen Tag für Aussenaktivitaeten zu nutzen. Am 09.10. war dann wieder so ein herrlicher Sommertag, sodass Nick und ich eine Motorradtour durch die „Berge“ gemacht haben. Kurvige Strassen, wundervoller Ausblick und dann ein Stopp für ein Eis in der Sonne… Dann ging es noch zum Kostuemverleih, da ich noch immer keines für die anstehende Convention in Melbourne hatte. Zum Glueck wurden wir schnell fuendig – Catwoman sollte es sein!
Am Abend ging es dann mit der LDN (Tanzstudio)-Crew zu Pepi’s (Kari’s Schwester) 21. Geburtstagsfeier im Stadtteil Belair. Sie mieteten ein Lokal, hielten Reden und spielten Musik bis spaet in die Nacht. Pepi’s kleiner Cousin (etwa 11 Jahre alt) hat dann jedes Maedchen / jede Frau im Saal zum Tanz aufgefordert (mit Dipp und Spin und allem was dazu gehoerte), aber nur, weil sein Dad ihn für jeden Tanz bezahlte (der Junge hasst angeblich Tanzen und sein Dad wollte ihn nun auf diesem Wege dazu ermutigen).

Am 10.10.2010 war dann ein Wein und Kaese Festival in der Stadt, mit Verkostungen und „Wie geniesse ich Wein und Kaese richtig zusammen?“-Kursen. Natuerlich sind Johan und ich da dann hin und genossen die vielen Wein-, Kaese-, Wurst-, Liqueur- und Suesswarenstaende. Für 16 Uhr haben wir uns dann in den „Wie geniesse ich Wein und Kaese richtig zusammen?“-Kurs eingebucht und bekamen eine grosse Auswahl an Kaese, Cracker, Fruechte und Wein angeboten. Am Ende des Kurses und leider auch des Festivals, waren wir dann vollgefuttert und angetrunken. Vielen Dank „Adelaide Wine & Cheese Festival“!!!

Waehrend ich meine Tage mit der Arbeit mit den Reptilien verbringe oder in Adelaide, holt mich der Alltag manchmal ein und ich vergesse dann, dass ich mich im wunderschoenen Australien befinde. Doch wenn ich dagegen dann in der Lodge arbeite, faellt es mir dann ploetzlich wieder ein. Besonders, wenn auf dem Weg zur Lodge (wenn ich an der Sanctuary entlang fahre) Kangaroos neben meinem Auto huepfen. Obwohl ich nun schon ueber einem Jahr hier bin und die Moeglichkeit oft genut hatte, mit Kangaroos zu kuscheln, bin ich noch immer von ihnen fasziniert…

Dann war es endlich so weit... Am Freitag (15.10.2010) morgen brachte mich dann Johan zum Flughafen, wo Nick schon auf mich wartete, damit wir nach Melbourne zur Convention fliegen koennen. Da Nick Vielflieger ist, hat er eine Mitgliedschaft bei der Fluggesellschaft, was uns dazu berechtigte, in der Lounge zu sitzen, gratis Fruehstueck und Kaffee zu geniessen. Wir befanden uns von 9.30 bis 11 Uhr in der Luft, bevor wir Melbourne erreichten und dann ging es direkt zur „Stadthalle“ Cenvention Centre zum Aufbau des Standes. Nun hiess es, mehr als 20 Kartons voll von Figuren, T-Shirts, Puzzle, Anhaenger, usw. auspacken, dekorativ auf den Tischen verteilen, damit die Besucher der Convention dann auch viel kaufen!
Danach ging es schnell ins OAKS Hotel, auspacken, frisch und chic machen, da wir gegen 20 Uhr zu einer VIP-Cocktail Party eingeladen waren. Auf dieser waren Beruehmtheiten wie:
David Faustino – bekannt von „Eine schrecklich nette Familie, in der er Bud Bundy spielte,
Michael Shanks – bekannt aus „Stargate“, Ben Browder – bekannt aus „Stargate”, Torry Higginson – bekannt aus “Stargate”, Sylvester McCoy – bekannt aus (7.) „Doctor Who”, Paul McGann – bekannt aus (8.) „Doctor Who”, Jay Laga'aia – bekannt aus “Home and Away”, Juliet Landau – bekannt aus „Buffy“. Viele Fans waren da und hofften, mit ihren Idolen ein paar Worte wechseln zu koennen. Da ich keinen der Schauspieler kannte, war mir das ziemlich egal. Latysha (17J. hilft uns beim Stand dieses Wochenende) kannte natuerlich jeden und wollte unbedingt mit ihren Idolen ins Gespraech kommen. Da sie zu schuechtern ist, um allein zu gehen, bekam ich ihre „wing women“ (was so viel heisst, wie ich helf ihr aus der Patsche, wenn ihr keine Fragen mehr weiter einfallen). Also ging es von einem Schauspieler zum Anderen, ich lauschte Gespraechen ueber Episoden, in denen sie mitspielten, anstehende Projekte und Gespraeche ueber das Wetter… Anfangs dachten sie, ich sei auch so ein hoffnungsloser Fan, doch den Gedanken vertrieb ich ihnen gleich mit der Antwort „Oh nein, ich hab nie eine ihrer Episoden gesehen!“ Als ich mich dann endlich von diesen langweiligen Gespraechen (wer will schon 10 mal etwas ueber das Wetter hoeren?) distanzieren konnte, unterhielt ich mich mit Tony (Tony und Nick teilen sich einen Stand, damit Tony seine Comichefte an den Mann bringen kann). Auch er wunderte sich ueber mein Verhalten und fragte, ob ich mich denn gar nicht für die Schauspieler interessiere. Ich erklaerte ihm, dass ich auf dieser Party nicht mal einen Schauspieler von ihm und mir unterscheiden koennte. Also fuehlte er sich auch noch dazu berufen, mir ganz genau zu erklaeren, wer in welchem Film oder Serie was wann gespielt hat. Ob ich nun wollte oder nicht…
Dann stellte er mich ploetzlich Sylvester McCoy und Paul McGann mit dem Satz vor, ich haette noch nie eine ihrer Serien gesehen (vermutlich eher aus Eigennutzen, um selbst mit den Schauspielern ins Gespraech zu kommen). So kam ich also ins Gespraech mit Paul McGann – erst ueber die Show, dann ueber das Leben. Wir unterhielten uns etwa eine Stunde (Fans standen die ganze Zeit neben uns, darauf wartend, dass sie mit ihm sprechen konnten, aber von Paul ignoriert wurden) und als dann Paul’s Schutzbegleitung (jeder Schauspieler bekam eine Person an die Seite gestellt, im Falle, sie muessen von aufdringlichen Fans gerettet werden und damit sie nie allein dastanden) auftauchte und meinte, er waere sicher muede von der Reise und koennte sich nun aufs Zimmer zurueck ziehen, meinte er nur, dass er sich hier ziemlich wohl fuehlte! ;o) Dann versprach er mir noch ein paar Bilder zusammen, sollten wir uns am Wochenende auf der Convention sehen…

16.10.2010
Ich wachte schon gegen 6.30 auf, da Nick nebenan so laut schnarchte, dass bei mir nichts mehr ging. Also nutzte ich die 2 Stunden, die mir noch blieben, um mich in Ruhe fertig zu machen und ganz gemuetlich zu fruehstuecken. Die Veranstaltung war angesetzt von 8.30 bis 18 Uhr. Zum Glueck war es ziemlich warm in der riesigen Halle, sodass ich mit meinem Catwoman-Kostuem nicht frieren musste. Alle paar Minuten wurde ich um ein Foto gebeten, so nutzte ich die Gelegenheit, auch Bilder von den Anderen verkleideten Besuchern zu bekommen. Einige Besucher kamen sogar zu mir und meinten „Du bist doch diejenige, die gestern mit Paul McGann ueber eine Stunde gequatscht hat!? Waehrend wir neben euch gewartet haben und einfach ignoriert wurden!“ Wie witzig...! Als dann David Faustino (Bud Bundy) an mir vorbei lief, meinte er nur mit einem frechen Grinsen „Hey my Catwoman. I love your outfit!“ Uebrigens ist David noch kleiner als ich!!!
Nachdem die Veranstaltung dann fuer heute zu ende war, trafen wir, Nick und ich, uns dann mit ein paar Freunden in G’s Pizza Bar. Da G der Besitzer ist und ein sehr guter Freund von Nick ist, gab es Pizzas im Uebermass umsonst. Dann machten wir uns auf, in die Cocktailbar „1806” in Melbournes Innenstadt.

17.10.2010
8.30 mussten wir wieder auf der Convention sein – gestaerkt, guter Laune und verkleidet! Es ist wahnsinn wofuer Fans massig viel Geld ausgeben. Nicht nur für Figuren, T-shirts, etc. auch für Foto’s mit den Schauspielern und Autogrammen. Dafür stehen sie sogar den ganzen Tag in der Schlange an… Für unseren Stand mussten Latysha und ich dann auch unterzeichnete Foto’s der Schauspieler besorgen. Mit unserem Pass und der Hilfe von Brad, dem Security Man, konnten wir dann die Schlange von wartenden Fans ueberspringen und direkt nach vorn gehen („Gehen sie direkt ueber Los!“) David Faustino grinste nur wieder schelmisch und begruesste mich mit „Hey my Catwoman!“ und Paul erkannte mich sofort wieder und begann ein wenig Smalltalk. Dann meinte er, „Sollen wir ein paar Bilder schiessen?“, stand auf und ging zum aufgestellten Tardis, wo wir dann Fotos schossen. Die Fans in der Schlange schauten erstaunt und meinten „Oh mein Gott, Paul McGann macht Bilder mit ihr!)
Gegen 18.30 Uhr war die Veranstaltung dann zu Ende und wir konnten anfangen, wieder alles einzupacken, bevor Nick und ich uns dann für’s Abendessen auf zum Casino machten. Da ich ja nun wieder in Melbourne war, wollte ich zu meinem altes Hostel und Freunde besuchen. John - der Rezeptionist, der schlaflose Naechte mit witzigen Unterhaltungen verkuerzte - war super ueberrascht und happy, mich ploetzlich wiederzusehen!
Auf der Suche nach einem letzten Cocktail (als Betthupferl), verschlug es uns (Nick und mich) dann in die Hotelbar, wo wir erneut auf eine Horde Menschen (diesmal ueberwiegend Frauen) um einen Mann versammelt trafen. Nick meinte nur, ob ich ihn nicht erkennen wuerde…!? Natuerlich nicht! Er erklaerte mir, dass sei John DiMaggio, der „Bender“ von Futurama seine Stimme gibt…

Am Montag (18.10.2010) schliefen wir dann aus, bevor wir uns gegen 13 Uhr in eine von vielen belebten Gassen von Melbourne für ein gemuetliches Fruehstueck begaben – Lachs, Schinken und Ruehreier. Danach ging es allerdings gleich zum Mittagessen, da wir uns mit Helen (einer Freundin von Nick) verabredet hatten.
Gegen 18 Uhr ging dann unser Flieger in die Heimat zurueck.

Nach einer 3-Tage-Arbeitswoche, ging es dann am 22.10.2010 (Freitag) gegen 5 Uhr morgens wieder zum Flughafen, wo wir uns mit Kari und Shaun trafen, um nach Sydney zur Bachata Competition zu fliegen. Nur wenige Minuten spaeter teilte uns dann die freundliche Dame am Check-In-Schalter mit, dass ich nicht an Board gehen kann! Ich liess Johan meinen Flug buchen, damit wir alle im selben Flieger sitzen, allerdings hat er meinen Flug aus Versehen auf den falschen Tag gebucht. Anstelle von Freitag morgens hin und Sonntag abends zurueck, buchte er, Sonntag morgens hin und Sonntag abends zurueck…! Ein paar hundert Dollar und 3 Stunden spaeter war ich dann auch auf dem Weg nach Sydney.
11 Uhr landete ich dann im wunderschoenen und warmen Sydney, wo Johan geduldig auf mich wartete, bevor wir zum Great Southern Hotel fuhren. Dort angekommen, teilten sie uns dann mit, dass wir ein Zimmer einer besseren Kategorie bekommen (warum auch immer). Wir bekamen nun also ein 2-Zimmer-Appartment mit riesigem Balkon mit sogar zwei Balkon-Zugaengen.
Zum Brunch trafen wir uns dann mit Shaun und Kari in einem kleinen gemuetlichen Cafe, bevor sie uns ihre Hotelsuite (sie wohnen mit der kompletten LDN crew) zeigten. Zum Abendessen trafen wir uns dann mit der gesamten LDN (meine Tanzschule) und LDA (befreundete Tanzschule aus Sydney) Crew in einer Tapas Bar wo es dann ein riesiges Buffet und Sangria-non-stop gab. Voll gefuttert machten wir uns dann auf in den Tanzclub „O2“, um die Pfunde wieder abzutanzen…

Samstag Morgen (23.10.2010) konnten wir dann zum Glueck ausschlafen. Dann gab es Sushi zum Brunch, bevor die LDN Crew im Studio der LDA Crew noch ein letztes Tanztraining hatte, bevor es am Abend zur Competition gehen sollte. Zur Entspannung der Nerven, sprangen wir alle noch in den Whirlpool im Hotel, dann machten wir uns fertig für die Bachata Competition.
Nebst der Competition, die bis nach Mitternacht ging, konnten wir auch viel Bachata, Zouk und Salsa tanzen. Unser Team machte sogar den zweiten Platz!!! Um das zu feiern, gingen wir anschliessend zum Chinesen essen…

Bevor unser Flieger am späten Nachmittag wieder nach Haus ging, gingen wir (Johan, Sam, Sarantos und ich) noch zum Wildlife Centre Sydney.

30.10.2010
HALLOWEEN!!!
Heute waren wir zu Simons Halloween Party eingeladen. Simons Eltern sind vor Jahren von Deutschland eingewandert. Also gab es deutsches Essen, wie Kassler – yum yum! Johan und ich gingen als Piraten verkleidet. Wir fanden sogar einen Vogel für unsere Schulter – der nur ein wenig zu gross geraten war. Simon hat uns dann sogar eine Feuershow dar geboten. Da die Nacht ziemlich kalt war und ich in meinem Piratenkleid draussen stand, hab ich mir natuerlich gleich wieder eine Erkaeltung weg geholt, die mich ueber 60 Stunden permanent ans Bett fesselte…

Montag, 4. Oktober 2010

YEEHAA...!!! Verlaengertes Wochenende!!!

NEUE BILDER SIND HOCHGELADEN!!!

Ueberraschenderweise haelt das gute Wetter nun wirklich an. Sonne und strahlend blauer Himmel haben wir nun taeglich! Und auch die Temperaturen steigen rasch nach oben – 21 bis 25 Grad (gefuehlte 38, wenn kein Wind weht)!!!

Da Johan es liebt, mit Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm) herum zu experimentieren, hat er ein Bild von mir bearbeitet, es auf einen Rahmen drucken lassen und mir dann geschenkt. Sieht super aus (siehe Bilder)!

01.10. FRI
Nach der Arbeit (17.30 Uhr) ging es direkt zu Johan, da er für uns zwei Tickets für das Event „JUMP – OZAsia“ gebucht hatte. Als gleich ab ins Auto und zum Adelaide Festival Centre, Die Show war super. Neun asiatische Darsteller spielten eine Karate-Familie im Comedy-style, wobei sie (wie der Name es schon hergibt) wild durch die Luft sprangen.
Danach gingen wir noch ins Casino, da dieses direkt um die Ecke ist (und ich noch nicht da war). Das Casino ist ziemlich gross und hat die ueblichen Maschinen und Tische. Da uns unser Geld zu heilig ist (und es uns schon im Herzen weh tat, Anderen dabei zu zusehen, wie sie hundert Dollarnoten, eine nach der Anderen, verspielten) spielten wir an keinem Tisch und versuchten unser Glueck auch nur an einer 1cent-Gambling-Maschine (jeder mit einem Dollar) und verloren natuerlich…

02.10. SAT
Als die Sonne gnadenlos durch’s Fenster strahlte, war es Zeit fuer ein Fruehstueck im Garten, gefolgt von einem herrlichen Sonnenbad, bevor es dann wieder zu meiner Zouk-Trainingsstunde zum Tanzstudio ging. Ich erinnere mich an meine Tanzstunden, die ich in Deutschland nahm, als ich noch sehr sehr jung war. Ich hasste es im Sommer – in einem stickigen dunklen Zimmer tanzen, schwitzend mit dem Wissen, dass alle Freunde jetzt gerade am See in der Sonne lagen, das war Horror für mich! Das Studio hier ist der Wahnsinn. Da die Front hauptsaechlich aus Glastueren besteht, werden die einfach kurzerhand geoeffnet (so dass die Sonne und die Sommerluft den Raum erfuellt). So macht Tanzen Spass…!!!

Craig, ein Freund und Tanzschueler, brachte mir dann heute ein Geschenk mit. Ein kleines Paeckchen mit einer kleinen Schleife. Und drin war… EINE riesige Blase von einer Blasenfolie (ich erwaehnte mal, dass ich es liebe, die Blasen einer Blasenfolie platzen zu lassen). Nun habe ich ein Problem. Ich wuerde diese riesige Blase gerne zerplatzen, aber dann ist sie zerstoert, was nur einen Sekundenspass bedeutet und ueberhaupt, vielleicht ist es eine „schlechte“ Blase und macht gar keinen Knall, dann war das Zerstoeren sinnlos…! Was tun? lol

Nachmittags ging es dann zu meiner ersten LAN-Party. Wir trafen uns alle bei Luke und Katyscha, wo Liam, Glen, Simon und Lucky bereits einige Spiele spielten, als wir dazu stiessen. Da ich mich noch nie wirklich für PC-Spiele interessiert habe, weigerte ich mich erst, dem Spielwahn anzuschliessen und setzte mich mit Katyscha raus in den Garten, um die letzten Sonnenstrahlen für heute zu geniessen. Doch als die Sonne untergegangen war und sich auch Katyscha an den PC setzte, blieb mir nichts anderes uebrig, als mitzuspielen. Das LAN-Spiel für heute hiess „Call of Duty2“, was im Grossen und Ganzen den einzigen Sinn hat, zwei Gruppen zu bilden und die gegnerische Gruppe strategisch abzuschiessen (wie im Krieg). Ich halte von solchen Spielen eigentlich nichts und wuerde das Spiel auch nie allein spielen, doch wenn man sich einbildet, dass man nicht auf Freunde schiesst, sie eher ueberrascht und antippt (wie das Kinderspiel Fange), dann macht das schon super Spass! Wir waren im Spiel und raeumlich in zwei Gruppen getrennt, sodass, wenn man einen aus der Gegnermannschaft getroffen hatte, dieser im anderen Raum aufheulte und man selber mit Freude aufschrie. Da ich einige Minuten brauchte, um die Steuerung zu verstehen, liess man mich vorerst in Ruhe. Als ich dann soweit war, verhielt ich mich ruhig, versteckte mich auf einem Dach und schaltete unbemerkt Einen nach dem Anderen der gegnerischen Mannschaft aus… lol Bis sie raus bekamen, wo ich mich versteckt hielt und dann nach mir Jagd machten! Wir spielten lang bis spaet in die Nacht und ernaehrten uns (so wie es sich auf LAN-Partys gehoert) mit Chips, Suessigkeiten und Fast Food…

03.10. SUN
Wie bereits erwaehnt, die Schoenwettertage halten noch immer an (der Sommer ist nun tatsaechlich da), also wieder Fruehstueck im Garten in der Sonne (jup, der erste kleine Sonnenbrand ist auch schon da). Danach fuhren wir nach Glenelg an den Strand , der mit Sonnenhungrigen ueberfuellt ;o) war. Die Ersten sprangen sogar schon ins Wasser, was sicher noch rund 15 Grad oder weniger hat und Andere spielten Beach-Volleyball. Wir spazierten am Strand entlang, machten ein paar witzige Fotos und belohnten uns dann für den Spaziergang mit einem grossen Eis!

Als dann am spaeten Nachmittag die Sonne nachlies, machten wir uns auf den Rueckweg. Nach einem kurzen Nickerchen, machten wir uns dann fertig, um zum monatlichen Event „Sunset Salsa“ nach Henley Beach zu fahren. Da morgen ein Feiertag ist, war das Lokal ueberfuellt und die Party endete nicht wie ueblich um Mitternacht. Einige verlagerten das Tanzen nach draussen, da es im Lokal mega warm war und draussen – trotz der späten Uhrzeit – noch angenehm warm war. Wir fuhren gegen halb zwei nach Haus, da mir beim Tanzen ein Maedel mit ihren Highheels in meinen Fussknoechel trat und ich kaum stehen konnte.

04.10. MON
Was fuer ein schoenes Gefuehl. Es ist Montag, aber keiner muss zur Arbeit (abgesehen von den Freunden, die im Casino arbeiten lol). Heute ist ein Feiertag, der „labour day“ was uebersetzt „Tag der Arbeit“ heisst.
Also erstmal bis Mittag ausgeschlafen (wir haben jetzt uebrigens Sommerzeit und sind euch somit nun 8,5h voraus) und dann ab in den Garten, um den Tan aufzufrischen…

Dienstag, 28. September 2010

2010-08 & 2010-09 Ereignisse, grosse Feiern

Bilder teilweise hochgeladen, aber einige folgen noch im zweiten Part...

Da Johan Ende August Geburtstag hatte, half ich ihm bei der Vorbereitung des „Chicago Style Italian Beef Sandwichs“ - siehe Bilder. Am späten Nachmittag holten wir dann Leo vom Flughafen ab, der extra aus Melbourne als „Guest Instructor“ für die morgige LDN Zouk & Bachata Tanznacht einflog.
Bevor es am 28.08. dann zum tanzen ging, trafen wir (Kari, Leo, Johan und ich) uns morgens zum Pancakes Essen in der City.
Abends half ich dann beim Empfang und an der Bar aus, dafür bekam ich freien Eintritt. Da beide Tänze aus dem brasilianischen Raum stammen, dachte ich, alle Mädels würden Kleider tragen. Also zog ich mir extra ein sommerliches Kleid an – erstaunlicherweise war ich die Einzige, die so dachte… Getanzt wurde die ganze Nacht, bis die Füße weh taten und noch länger!
Nach etwa drei bis vier Stunden Schlaf, mussten wir schon wieder aufstehen. Johan hat uns für 10 Uhr morgens (Sonntagmorgens, nach einer durchtanzten Nacht!!!) beim Paintball angemeldet, um seinen Geburtstag dort mit uns zu feiern. Das Wetter war zum Glück herrlich – wir hatten Sonnenschein. Also ab ins Auto und Richtung Nord-Adelaide, wo wir uns mit 10 weiteren Freunden trafen. Nachdem wir das Formelle geklärt hatten, bekamen wir unsere Ausrüstung, Gewehr und Munition. Dann ging es für den ganzen Tag aufs Spielfeld. Solange wir Munition hatten, durften wir spielen. Es gab zum Glück kein Zeitlimit und die Jungs kauften gleich Unmengen an Kugeln, sodass sie uns (den Mädels) am Ende welche abgaben. Sarantos kaufte sich sogar eine Handgranate, die beim ersten Wurfversuch nicht losging und beim zweiten Versuch leider niemanden traf (Sarantos war in meinem Team).
Danach ging es dann zu Johan für das „Chicago Style Italian Beef Sandwich“ und ein gemütliches Lagerfeuer im Garten.

Am 30.08. ging es mit Max, Sonia und Brooke zum Sushi Essen. Haben wir lang nicht mehr gemacht – waren einfach immer viel zu beschäftigt, um gemeinsam auszugehen. Allerdings haben wir diesmal eine Neuentdeckung gemacht. Ich weiß leider den Namen der Sushi Rolle nicht mehr, dafür habe ich aber ein Foto gemacht… Da brauch ich sicher nicht erklären, dass das eklig schmeckte!!! (s. Foto)
Außerdem ist heute ein Paket aus Deutschland für mich angekommen – 10 Kilo Kleidung! Auch, wenn das alles meine alten Kleidungsstücke sind, fühlt es sich an, als hätte ich mal eben Neue gekauft. Nach fast einem Jahr, vergisst man sowieso, was man mal in Kartons verpackt hat… Vielen Dank noch mal an meine lieben Eltern.

Am 05.09. ging ich dann zum ersten Mal zu einem monatlichen Event namens „Sunset Salsa“. An jedem ersten Sonntag im Monat treffen sich Tanzbegeisterte am Henley Beach in einem Restaurant, das in ein Tanzlokal umgewandelt wird. Wie der Name schon sagt, wird getanzt bis Mitternacht (das Event ist ja leider auf einem Sonntag und die meisten müssen am nächsten Tag wieder früh raus…)

Am 11.09. Samstag bekam ich nach meiner Zouk Stunde noch eine Privatstunde in Salsa von Johan. Kari sah uns dabei zu und nach kurzer Zeit meinten beide zu mir, dass abgesehen von ein bis zwei kleinen Dingen an meiner Haltung, kaum etwas zu verbessern sei. Als wir dann Kari zum Flieger (sie flog fürs Wochenende nach Melbourne) brachten, meinte sie, dass sie in etwa 18 Monaten gern ins Ausland gehen möchte und dass Johan darüber nachdenken sollte, mich als Nachfolger einzusetzen!!! Ich war natürlich super gerührt.

Am 12.09. gab es mal wieder Pancakes mit Früchten und Eis zum Frühstück – ich liebe diese Sonntage – bevor es dann zum Shopping nach Harbour Town (Outlet Centre) ging. Hab mir (mal wieder) 2 neue Paar Schuhe (davon ist eines für mein Tanztraining) und ein paar Shirts gekauft. Die Tanzschuhe hab ich dann gleich am nächsten Mittwoch beim Salsa Unterricht ausprobiert – macht Spins viel einfacher!

Seit dem 06.09. habe ich nun viel in der Wilderness Lodge (Camp für Schulkids) zu tun. Wöchentlich sind zwei Gruppen mit meist um die 40 Kids gebucht. Was für mich heißt: Begrüßung, Vorbereitung Teatimes, Frühstück, Mittagessen, Abendessen und zwischendurch Entertainment für die Kids wie Seilgarten und nun auch „Scales & Tales“ – eine Show, bei der ich den Kindern einige Reptilien (wie Schlangen und Lizards) näher bringe. Natürlich dürfen sie diese auch anfassen und streicheln. Mir macht das super viel Spaß und den Kindern anscheinend auch…
Nach langem rumprobieren, welches Produkt am besten als Einstreu für unsere Reptilien geeignet ist, haben wir nun anscheinend den Gewinner ermittelt. Wir probierten Aspen (ein Holzprodukt aus Kanada), Sand, Rinde, Zeitschriften (flach), Zeitschriften (zerschnitten)… doch nichts war perfekt. Nun nutzen wir grünen Teppich und wie es scheint, ist dieses Produkt unschlagbar! Leider heißt das auch wieder, dass wir all unsere Boxen und Gehege neu bestücken müssen (Entleeren, Saeubern und Teppich rein). In dem Zuge hat Sonia gleich ein neues Regalsystem bauen lassen, sodass wir nun viel mehr Platz haben.

Am 08.09. sah ich zum ersten Mal (nach unserem langen Winter) ein Kangaroo am Straßenrand sitzen, als ich auf dem Weg zur Lodge war. Ich hielt auf dem Seitenstreifen an und versuchte ein Foto zu schießen, leider hopste es dann davon!
Nun wird es langsam Frühling. Die Tage werden länger, die Sonne kommt viel öfter durch und auch die Stürme lassen nach. Unser letztes großes Gewitter zog in der Nacht zum 09.09. gegen 4.30 Uhr inkl. starkem Regen und starkem Hagel über uns hinweg. Der Donner weckte mich auf, sodass ich wach war, als Blitz und Donner im gleichen Moment erschienen! Gruselig, vor allem in meiner kleinen Blechbüchse…!

13.09.2010 Tja, nun ist wirklich ein Jahr rum!!! Ging wirklich schnell (fuer mich) und mein Leben hier fuehlt sich so normal an, wie mein altes in Deutschland (nur spannender)! Wenn ich mich an meine ersten Stunden/Tage in AUS erinnere, mit meinem schuechternen/0-8-15 Englisch und dem grosse-weite-Welt-Gefuehl fuer Australien. Nun hab ich hier schon so viel erlebt und gesehen, sodass mir alles normal vorkommt und ich ueber mich selbst und meine Anfaenge hier schmunzeln muss. Nach einem Jahr im Ausland, kommt mir die Welt ploetzlich sehr klein vor und alles scheint moeglich zu sein! Vielleicht zieht es mich eines Tages doch noch mal weiter und in ein anderes Land... Aber keine Angst, nicht all zu bald! :o)

Am 14.09. holte Sonia dann Alan, ihr Pferd, zu uns rüber. Sie spannte einen Zaun direkt hinter meinem Caravan, damit Alan den Bereich abgrast. Leider machte ich in der Nacht kaum ein Auge zu. Ich fühlte mich irgendwie beobachtet – auch wenn es nur ein Pferd war, was vor meinem Fenster rumlungerte (und diese unheimlichen Geräusche machte) und durch mein Fenster schaute!

Samstag, der 18.09. war dann ein grosser Tag – die Southaustralian Bachata Dance Competition fand heut statt, an der das LDN-Team teilnahm! Doch bevor es abends zum Wettkampf ging, „entfuehrte“ mich Johan am Morgen zum Windy Point Lookout. Ein Wahnsinnsausblick ueber die Stadt bis zum Meer. Da noch Zeit war, bevor wir uns für die Competition fertig machen mussten, ging es danach zum Wein Center, wo wir neben Weingeruchsproben, einiges ueber die Herstellung und die Geschichte lernten. Abends trafen wir uns dann mit den Anderen vom LDN Team, um uns auf den Wettkampf vorzubereiten. Waehrend Johans Nervoesitaet stieg, freute ich mich auf einen ganzen Abend voll Tanzen. In der Arkaba (Tanzlokal) angekommen, spielten sie etwa zwei Stunden Tanzmusik, bevor dann der Wettkampf losging. Sarantos, Sam, Kari und Shaun traten als Team gegen zwei weitere Teams an und Kari und Johan traten im Paartanz gegen zwei weitere Paare an. Die Konkurrenz war gut, dennoch nicht gut genug. In beiden Bereichen gewann LDN den Titel! Yippy!!!

Am naechsten Nachmittag trafen wir uns dann mit allen Mitgliedern von LDN im Studio für ein Photoshoot. Tim (Tanzschueler und Amateurphotograph) versuchte sich zum ersten Mal an Portraits und bat mich (ich erwaehnte, dass ich für ein paar Photographen bereits assistiert habe), ihm Tipps zu geben und beim kompletten Photoshoot zu assistieren. Da ich mich fürs photographieren interessiere, leider zu faul bin, meine Kamera zu studieren, war ich froh, wieder einmal mit einen Photographen zusammen zu arbeiten, der meine Ideen in die Tat umsetzen wollte und konnte. Die Bilder sind fantastisch geworden und Tim fragte mich danach gleich, ob ich mit ihm als Photographenteam zu den naechsten Auftraegen gehen wuerde! Witzig, was sich einfach mal so ergibt... Die Bilder von Tim werde ich Hochladen, sobald ich sie von ihm bekomme. Am Abend fuhren Johan und ich dann zu Liam, wo wir uns mit ein paar Freunden zum Spielabend trafen.

Am 21.09. ist uns (Reptile Breeding Centre) dann ein Durchbruch in der Schlangenzucht gelungen. Nachdem Cane Toad die Mulga Schlange in der Wildnis ausrottete, versuchten einige wenige Zuechter (u. a. Sonia) diese in Gefangenschaft zu zuechten, was bisher leider erfolglos war. Auch in Gefangenschaft sind nun nur noch ein halbes Dutzend Mulgas uebrig und bisher konnte niemand ein „mating“ verzeichnen. Nach vier Jahren rumprobieren, bekamen wir nun ein „mating“ der Mulga Schlangen zustande und nur wenige Wochen spaeter um 9.12 Uhr startete sie das Eierlegen – alle in einem guten Zustand. Wir schaetzten, sie wuerde um die 19 - 23 Eier legen und checkten stuendlich. Und es wurden mehr und mehr und es wurde spaeter und spaeter. Gegen 18.30 Uhr war sie dann fertig und wir konnten 30 Eier in einem perfekten Zustand verzeichnen!!! Wenn auch nur eines der Babys schluepft, haben wir geschafft, was bisher noch niemand geschafft hat und haben somit auch die Moeglichkeit, die Spezies „Mulga Snake“ zu erhalten…!!!

Nachdem ich mich nun bereits rantraute, Reptilien Shows zu geben, fuhr ich am 22.09. mit Adrian (Animals Anonymous) zu einer Kindertagesstaette, um mir eine seiner „Australians Native Wildlife“ Shows anzusehen. Die Kids waren etwa 4 Jahre alt (viel erzaehlen mussten wir also nicht), dennoch machte es super viel Spass. Also entschloss ich mich dazu, dem ganzen sehr bald eine Chance zu geben…

Für etwa zwei Wochen bekamen wir einen neuen Volunteer – Mel aus Deutschland. Da ich mich mit ihr ganz gut verstand, nahm ich sie mit, als wir am 24.09. einen halben Tag frei bekamen. Das Wetter war atemberaubend – sonnig, warm, blauer Himmel – also entschloss ich mich dazu, durch’s Mylor Warrawong Schutzgebiet einen Spaziergang zu machen, wo wir Kangaroos streicheln und von ganz nah einer Entenfamilie beim planschen zusehen konnten. Da der Tag noch immer jung war und das Wetter viel Sonne versprach, ging es nach Warrawong in den „Gold Diggings“-Walt, wo noch immer die alten Minenschaechte vorhanden sind.
Am Abend ging es fürs Wochenende wieder nach Adelaide, da für heute Abend eine Tanzparty im LDN Tanzstudio angesagt war – die „Bill Parton Band“ legte Ballsaal Musik auf, womit sie mich in meine Kindheit/Jugend zurueck versetzten, als ich noch Ballsaal Tanzunterricht nahm und Wettkaempfe tanzte. Nach und nach erinnerte ich mich wieder an einige Tanzschritte und somit wurde auch diese Nacht wieder lang…
Samstagmittag ging es dann wieder zum Zouk Unterricht und waehrend ich wartete, bis meine Stunde anfing, setzte ich mich nach draussen und genoss die Sonne (so viele schoene Tage in einer Reihe? Ist der Sommer nun wirklich da?)

Am Sonntag (26.09.) hatte ich dann meine erste eigene “Australians Native Wildlife” Show in McLaren Vale. Damit Mel (bevor sie weiter reist) auch die Gelegenheit bekommt, ein wenig von der Umgebung zu sehen, nahm ich sie kurzerhand mit. In Mylor (Adelaide Hills) holte ich meine Tiere ab. Zu meiner Show gehoerten (Quelle Bilder = Internet): Spinifex Hopping Mice, Velvet Gecko, Sleepy Lizard, Tawny Frogmouth, Green Tree Frog, Freshwater Crocodile, Bearded Dragon, Woma Python Baby, Water Python und Squirrel Glider. Nach einem gelungenen Auftritt ging es dann zurueck nach Adelaide, wo ein weiterer Kindergeburtstag auf mich und meine Tiere wartete.
Als mich dann am Abend der Heisshunger nach deutschem Kuchen ueberkam, gingen wir noch schnell zum Zutaten-shopping und machten uns dann gegen 21 Uhr ans Backen. Johan backte einen Schokoladenkuchen und ich einen Apfelstreuselkuchen – Yummy!!!

Heute (28.09. MO) weckte mich dann wieder die Sonne, somit beschlossen Sonia und ich, den Morgen im Garten zu beginnen. Wir rueckten Tisch und Stuehle zurecht, brachten Kaffee und Kuchen raus und genossen zum ersten Mal zusammen (wie wir erschrocken feststellten) Fruehstueck im Garten…

Dienstag, 24. August 2010

Erholungswochenende - Sun and Spa...

Bilder vom Wochenende findet ihr natürlich unter „my pics“…

19.08. – 20.08.
Nachdem wir wieder einen 2tage Giftschlangenkurs hinter uns hatten, gingen wir (Max, Sonia und ein befreundetes Pärchen) am Freitag zusammen in Hahndorf zum Abendessen aus – Gesprächsthemen: Schlangen, Lizards, Monitors.

21.08.
Es ist Samstag! Was heißt, unser verlängertes Wochenende in Victor Harbor beginnt heute! Und das Wetter ist super – die Sonne scheint und es ist warm. Also schnell Sachen gepackt und erstmal zum Zouk-Training. Während ich auf Johan wartete, der noch Level 3 Zouk-Unterricht gab, setzte ich mich mit meinem Laptop nach draußen in die Sonne und schrieb ein wenig an meinem Buch… Dann hatten alle Lehrer noch Bachata-training für die nächste Competition. Ich schaute dabei zu und als sie Hebelfiguren übten, fragten sie mich, ob ich es auch mal probieren wollte. Ich musste quasi mit einem Backflip auf die Schulter des Tanzpartners, wobei ich ausgestreckt auf meiner Seite landen sollte! Die Figur sah ziemlich kompliziert aus, dennoch schaffte ich es gleich beim ersten Mal!

Gegen 17 Uhr ging es endlich los nach Victor Harbor und 1,5 Stunden später erreichten wir auch schon unsere Unterkunft „Close Encounter“. John, der Besitzer, Empfang uns sofort herzlich und führte uns herum. Das Haus war liebevoll eingerichtet, mit Schokoherzen und Kerzen überall verteilt und Schokoerdbeeren, Wein, Sekt und Käseplatte im Kühlschrank. Von der Terrasse hatten wir einen super Ausblick auf Felder, Victor Harbor und auf’s Meer. Im Badezimmer erwartete uns ein großer Whirlpool und eine große Dusche. Blumenbeete vor und hinterm Haus, waren ein weiterer Job von John und Nell (sie verkaufen Blumen in Sydney auf dem Markt).
Nachdem wir uns kurz eingerichtet hatten, gingen wir zum „Stingrays Cafe“ zum Abendessen (Steak für Johan und für mich Fisch Garfish und Whiting). Da das Restaurant ausgebucht war, war es so laut, dass wir es nicht sehr lang dort ausgehalten haben und zurück zum Haus sind, um ein entspanntes Bad im Whirlpool im Kerzenschein zu nehmen.

22.08.
Sonntagmorgen weckte uns dann der Sonnenschein, sodass wir beschlossen, auf der Terrasse zu frühstücken. Dann fuhren wir nach Victor Harbor in die Stadt zum „Victor Harbor Country Market“, wo wir ein paar Blumen für Johan’s Garten und eine Handtasche und ein Portemonnaie für mich kauften. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die Stadt, ging es nach Granite Island, wo Seelöwen neben uns im Meer badeten und wir bei der Fütterung von Pinguinen zusahen. Pinguine werden gerettet, aufgepeppt und dann wieder freigelassen. Kommt einer zurück, darf er im Pinguine Center bleiben. Bob – ein Pinguine – hat Dementia und vergisst meist, welches Loch sein Haus ist. Dann steht er vor zwei Eingängen und schaut von rechts nach links und von links nach rechts und kann sich nicht erinnern…
Als die Sonne langsam unter ging, beschlossen wir, nach „The Bluff“ zu fahren, um zu Angeln. Wir besorgten ein paar Köder (Squid’s), eine Angel hatten wir sowieso dabei und dann versuchten wir unser Glück – erfolglos! Dafür genossen wir den Sonnenuntergang bevor es zurück zum Ferienhaus ging.
Zu Haus angekommen, ließen wir den Whirlpool volllaufen, zündeten Kerzen an, Schokoerdbeeren und Champagner aus’m Kühlschrank… So lässt es sich leben und entspannen! Zum Abendessen genossen wir dann die Käse-Kracker-Platte.

23.08.
Montagmorgen wurde ich dann mit einem Frühstück im Bett überrascht – Muesli, Toast, Eier, Tomaten, Orangensaft und Kaffee. John kam noch einmal herüber, um mir einen Blumenstrauß aus dem eigenen Garten zu bringen. Woraufhin wir beschlossen, uns im Garten mal umzuschauen. Neben diversen Blumenarten, besitzen John & Nell auch einen Gemüse- und Früchtegarten, aus dem John uns ein paar Zitronen vom Baum pflückte…
Dann ging es wieder zurück nach Adelaide, doch vorher stoppten wir noch bei der „Alexandrina Cheese Farm“ für eine Verkostung und eine Käseplatte zum Mittag.

Zurück in Adelaide ging ich dann zu meiner ersten Zumba Stunde - Tanzaerobic. Super anstrengend aber auch super spaßig. War aber auch nötig, nach diesem Wochenende voller Naschereien…!

Freitag, 20. August 2010

Ich bin ein Star...

Etwas zum Schmunzeln...

http://starwars.jibjab.com/view/zcmMTEDn8DeJslij?cmpid=sw_fb_friend

Yellow Puppies Blogger Template | Template Design | Elque 2008